Hochwasservorsorge: 1. Konzept steht


Der Klimawandel ist in vollem Gange. Mit langen Trockenperioden, die auch bei uns für schwindende Grundwasserreserven sorgen und seltenen, aber umso heftigeren Starkregenereignissen. Dann prasseln enorme Regengüsse vom Himmel und überfluten Straßen und Keller, weil der Kanal solche Wassermengen nicht aufnehmen kann. So schnell wie der Starkregen gekommen ist, ist er meist wieder vorbei, ohne die schwindenden Grundwasservorkommen gefüllt zu haben. Das Maifeld will sich auf solche Ereignisse und Gefahren besser vorbereiten, um mögliche Schäden zu verhindern bzw. minimieren.

Viele Kleinigkeiten summieren sich

Deshalb umfasst das Hochwasservorsorgekonzept sowohl eine Schwachstellenanalyse als auch einen Maßnahmenkatalog. Entstanden nach Begehungen mit Vertretern der Kommune, der Feuerwehr und Landwirtschaft sowie Fachleuten vom begleitenden Ingenieurbüro. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber in der Summe zu einem Großereignis führen: Außengebietswasser, das nicht in Grünflächen oder Feldern versickert, sondern als brauner Strom in Ortslagen schießt. Regenwasser, das von vielen Dächern direkt in den Kanal rauscht und ihn kurzzeitig zum Überlaufen bringt. Am Bach abgelegter Grünschnitt oder in Ufernähe gelagertes Holz, das zu Abflusshindernissen wird. …

Bürgerinnen und Bürger sind gefragt

Was kann man dagegen tun? Allgemeine und konkrete Maßnahmen finden sich im jetzt fertiggestellten vorläufigen Hochwasservorsorgekonzept für die Stadt Polch. Vorläufig deshalb, weil die Bürgerinnen und Bürger nach wie vor Anregungen einbringen können. Einen Fragebogen dazu gibt es auf der Homepage der Verbandsgemeinde Maifeld

Die vorgesehenen Workshops werden coronabedingt zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Infos zum Thema unter: https://www.maifeld.de/leben-infrastruktur/bauen-wohnen-klimaschutz-foerderungen/hochwasser-und-starkregenvorsorge/