Hochwasservorsorge: Viele Beteiligte sind gefragt


Wo kann bei Starkregen eine Gefahrenlage entstehen? Was ist im Falle eines Falles zu tun? Wie kann vorgebeugt werden? Viele Aktionen von verschiedenen Beteiligten spielen zusammen. Dazu gehört die erosionsmindernde bzw. hochwasserangepasste Feldbewirtschaftung ebenso wie die Optimierung bzw. Erweiterung bestehender Grün- und Gehölzstreifen. Aber auch die regelmäßige Kontrolle und Unterhaltung der mit Laub und Sediment gefüllten Seitengräben z. B. entlang der K45 und der Straßenentwässerung zur Kirchstraße hin ist wichtig. Wenn möglich, sollen die Einlaufroste vergrößert werden. Bestehende Querrinnen in Wirtschaftswegen sind zu warten und zu optimieren. Das gilt auch für die Bankette an den Wirtschaftswegen. In Außengebieten sollen – wenn möglich – Abflussmulden und Entwässerungsgräben quer zur Abflussrichtung sowie grüne Pufferstreifen geschaffen werden. Auch eine Teilaufforstung ist angedacht, um die natürliche Retentionsfähigkeit des Bodens zu verstärken.
Eigeninitiative ist gefragt
Aber auch jeder einzelne ist gefragt. Z. B. indem er eine Rückstauklappe einbaut (die ohnehin Pflicht ist) und überprüft ob an seinem Anwesen lokale Objektschutzmaßnahmen angebracht sind. BürgerInnen, die zum Thema Objektschutz Hilfe brauchen, können sich gerne bei der Ortsgemeinde melden unter info@gemeinde-kalt.de.

Infos zum Thema unter: https://www.maifeld.de/leben-infrastruktur/bauen-wohnen-klimaschutz-foerderungen/hochwasser-und-starkregenvorsorge/