Hochwasservorsorgekonzepte: Jetzt haben die BürgerInnen das Wort


Hochwasservorsorge: Konzepte werden stetig aktualisiert

„Fertig werden die Konzepte eigentlich nie, denn es gibt ständig Veränderungen in Form von neuen Baugebieten und mehr Flächenversiegelung. Aber es ist wichtig, sie stetig zu aktualisieren und neuen Gegebenheiten anzupassen“, sind sich Petra Hermes, die zuständige Sachbearbeiterin bei der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld, und Bürgermeister Maximilian Mumm einig. Alle sollen zu Wort kommen und alle sollen mitmachen. Schon bei den Begehungen waren viele Beteiligte dabei: Vertreter der Ortsgemeinden bzw. Städte, der Verbandsgemeinde, des Ingenieurbüros, der Feuerwehr, der Landwirtschaft und sonstige Wissensträger suchten gemeinsam nach möglichem Gefährdungspotential. Auf dieser Grundlage wurden Maßnahmenkataloge geschaffen, was wer wann tun könnte.

Alle sollen und müssen zusammenarbeiten

Dabei zeigte sich deutlich, dass alle ihren Beitrag leisten müssen, denn: Hochwasser und Starkregen kennen keine regionalen Grenzen! „Wichtig ist, dass alle zusammenarbeiten, nur dann können wir eine Verbesserung erreichen“, das hat sich in den vergangenen Monaten gezeigt. „Jeder kann im Kleinen etwas tun, um das Große zu verändern, denn viele Tropfen auf den heißen Stein summieren sich und haben einen großen Effekt.“ Dabei betonen die Planer: „Auch jede Hochwasservorsorge ist endlich, aber vielleicht kann man mit vielen einzelnen Vorkehrungen die Folgen schlimmer Starkregenereignisse stark abmildern.“ Dass Handeln zwingend nötig ist, zeigte sich vergangenes Jahr bei der Flutkatastrophe an der Ahr. Übrigens: Nur das, was in den Maßnahmenkatalog aufgenommen wurde, ist förderfähig, wenn das Land entsprechende Mittel bereitstellt. Das gilt auch für private Hochwasservorsorge.

 

Infos unter https://www.maifeld.de/leben-infrastruktur/bauen-wohnen-klimaschutz-foerderungen/hochwasser-und-starkregenvorsorge/