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Dritte Amtsperiode für Maximilian Mumm: Dienstältester Bürgermeister des Maifelds
Dritte Amtsperiode für Maximilian Mumm

© VGV Maifeld
Es herrschte eine besondere Atmosphäre im Ratssaal, feierlich und zugleich entspannt, als Torsten Welling die Urkunde an Bürgermeister Mumm aushändigte und ihm auch für die nächsten acht Jahre viel Erfolg und eine gute Hand wünschte. Maximilian Mumm selbst wirkte sichtlich gelassen. Immerhin hatten ihn die Maifelder Bürgerinnen und Bürger bei den Kommunalwahlen am 30. März mit über 86 Prozent ihr Vertrauen ausgesprochen. Er sagte, er habe das Ergebnis mit großer Freude, aber auch mit Respekt entgegengenommen, es ist für ihn ein Auftrag, dieses Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zu bestätigen. Er freute sich, dass er das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Maifeld auch in der dritten Runde übernehmen darf, und feierte dies in lockerer Runde mit „seinem“ Verbandsgemeinderat, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch Landrat Marko Boos war dabei und lobte, dass Maximilian Mumm klar in der Sache ist und nie den Blick fürs Wesentliche verliert – für die Menschen auf dem Maifeld: „Sein Einsatz ist geprägt von Ernsthaftigkeit, Herzblut und einem echten Gespür für das Miteinander.“
Als Zugezogener startete der gebürtige Kölner auf dem Maifeld von 0 auf 100
Maximilian Mumm hat auf dem Maifeld eine beachtliche Karriere hingelegt. 2001 wurde der zugezogene gebürtige Kölner selbst für ihn überraschend zum Stadtbürgermeister von Münstermaifeld gewählt, 2009 dann zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde. Damit wechselte er von der Polizei, der er sich noch heute sehr verbunden fühlt, ins Rathaus nach Polch. Dass er weitere zweimal im Amt bestätigt werden würde, davon hätte er nicht einmal zu träumen gewagt. Für die nächsten acht Jahre wünscht er sich weiterhin ein gutes Verhältnis und gute Stimmung im Verbandsgemeinderat ebenso wie im Rathaus. Einige Projekte stehen noch an wie der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien und weitere Energiesparmaßnahmen. Ganz besonders am Herzen liegt ihm aber die Sanierung der Landesstraßen auf dem Maifeld. Hier steht er in engem Kontakt zum LBM und weist immer wieder auf Missstände hin. Mit Erfolg: Diesen Herbst steht die Sanierung der Münstermaifelder Obertorstraße an, im Frühjahr 2026 die Ortsdurchfahrt Rüber, im Herbst ´26 bzw. Frühjahr ´27 der Ausbau der L 82 zwischen Münstermaifeld und Naunheim. 2033 soll endgültig Schluss sein, „dann darf es gerne mal ein anderer machen“. Mit der Kommunalwahl 2034 will er auch im Kreistag aufhören. „Ich wünsche mir, dass es dann heißt: Schade, dass er geht und nicht Gott sei Dank, dass er geht.“
