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Erinnerung und Mahnung: In Münstermaifeld sechs neue Stolpersteine verlegt

© VGV Maifeld
Wolfgang Fuhrmann hatte über das Leben der Familie Marx geforscht und Texte geschrieben, die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums Münstermaifeld vortrugen. Für die musikalische Gestaltung sorgten Nina Simon und Leona Wetzel mit Keyboard und Gesang. „Stolpersteine sind Erinnerung. Erinnerung daran, dass nicht 6 Millionen Juden umgebracht worden sind, sondern 6 Millionen Mal ein Mensch. Sie alle tragen Namen, hatten Hoffnungen und Träume. Sie hatten Herzen voller Liebe und Wärme und waren gesegnet mit enormen Wissen und Können. Und jeder einzelne hoffte bis zuletzt, zu überleben. Stolpersteine erinnern uns an diese einzelnen Menschen. Stolpersteine sind aber auch ein Zeichen christlich-jüdischer Verbundenheit.“ So drückte es Rauhut in einer eindrucksvollen Ansprache aus.

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Er appellierte: „Es gab nie den Moment, in dem Antisemitismus und judenfeindliche Straftaten nur noch der Geschichte angehörten. Und so stehen wir heute hier und geben eine gemeinsame Verpflichtung ab: Es ist die Selbstverpflichtung, gemeinsam für die Grundwerte unserer Gesellschaft einzutreten. Die Würde des Menschen ist unantastbar! Auch die Würde jüdischer Menschen ist unantastbar!“

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