Haussanierung spart Energiekosten -
Stelle für Klimaschutzmanagement


Die neue Umweltsteuer will den Verbraucher motivieren, den CO2-Ausstoß deutlich zu senken. Dabei wird neben Dämmung auf neue Technologien und Elektromobilität gesetzt. Photovoltaik, Solarthermie, Holzpellets und andere regenerative Energien sollen Erdöl und –gas ablösen.

 „Ziel ist es, klimaneutral zu werden und ganz ohne fossile Energien auszukommen“, sagt Arno Reichelt, Klimaschutzmanager der Verbandsgemeinde Maifeld. Seit 01.10.2020 ist er bei der Verbandsgemeinde für die Umsetzung des bereits 2018 aufgestellten Klimaschutzteilkonzeptes zuständig. Dabei wurden 104 kommunale Bauten mit klimaschutzrelevanten Schwachstellen erfasst und 14 ausgewählte Gebäude näher betrachtet auf mögliche Energiesparpotenziale.

Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des Teilkonzeptes "Klimaschutz in eigenen Liegenschaften" für die Verbandsgemeinde Maifeld und ihre Städte und Ortsgemeinden.

Als Mitarbeiter des Fachbereichs 4 „Bauliche Infrastruktur“ wird der 27-jährige Techniker sich zunächst um das Polcher Rathaus sowie die Grundschulen Mertloch, Ochtendung, Münstermaifeld kümmern.  Diese vier Gebäude sollen als erste in Angriff genommen werden, ehe die anderen nach und nach folgen. Ein Großteil der Sanierungsmöglichkeiten betrifft dabei die Anlagentechnik wie zum Beispiel die Heizungsanlage und die Beleuchtung, aber auch den Einsatz von erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Solarthermie. Der Wärmeschutz der Gebäude ist ein kleinerer, aber nicht zu vernachlässigender Teil. In diesem geht es um die Wärmedämmung im und am Haus.  Dazu gilt es, einen konkreten Sanierungsfahrplan zu erstellen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Bis 30.09.2022 wird die Stelle des Klimaschutzmanagers gefördert von der Nationalen Klimaschutzinitiative. Damit initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zu Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zur konkreten Hilfestellung und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

 

 

 


www.Ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Infos über Fördermöglichkeiten: www.foerderdatenbank.de  und https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/Waermewende/20201127_Faktenpapier-CO2-Preis-Kommunale_Liegenschaften.pdf

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