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L112: Ausbau der Ortsdurchfahrt Rüber - Infos zum Ablauf
Der Anliegerverkehr wird, bis auf kurzfristige bautechnische Erfordernisse, aufrechterhalten, sodass die Zufahrt zu den im Baubereich liegenden Grundstücken soweit wie möglich gewährleistet ist. Nur für die Asphaltarbeiten gilt auch für die Anlieger eine Vollsperrung. Ein Anfahren zu den anliegenden Grundstücken wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein. Vor Beginn der Fräs- und Asphaltarbeiten werden die betroffenen Anlieger durch Einwurfzettel über die Dauer und den Ablauf der anstehenden Arbeiten informiert. Die Müllbehälter der Anlieger im Baubereich sowie der aufgrund der Baumaßnahme für die Entsorgungsdienste nicht anfahrbaren Straßen werden durch das Bauunternehmen an einer für das Entsorgungsunternehmen erreichbaren Stelle transportiert und zu ihren Eigentümern zurückgestellt.
Neben umfangreichen Arbeiten im Fahrbahnbereich werden im Auftrag des Wasserversorgungs-Zweckverbandes (WVZ) Maifeld-Eifel die Hauptversorgungsleitungen im Fahrbahnbereich sowie die Hausanschlüsse erneuert. Die Westnetz GmbH wird die Stromversorgungsleitungen im Bereich des Gehweges neu verlegen.
Die L 112 befindet sich in einem baulich maroden Zustand. Der Asphaltbelag weist auf dem gesamten Streckenabschnitt zahlreiche Netz-, Quer- und Längsrisse auf. Im Randbereich ist der Asphalt häufig ausgefahren und brüchig. Zudem wurde der auszubauende Bereich bereits mehrfach oberflächlich repariert.
Der Ausbau beginnt von Küttig kommend am Ortseingang von Rüber im Verlauf der L 112 mit mehreren starken Richtungswechseln. Auf einer Länge von ca. 380 Meter werden Fahrbahn und Nebenflächen ausgebaut. Im Bereich der Fahrbahn wird der bituminös gebundene Oberbau in einer Stärke von 14,5 cm erneuert. Dabei werden die vorhandenen Asphaltschichten abgefräst und neues Mischgut für die Asphalttrag- und Asphaltdeckschichten auf die vorhandene ungebundene Tragschicht eingebaut. In den Bereichen direkt angrenzender Bebauung wird ein einseitiger Gehweg hergestellt. Die sich daraus ergebenen Breiten der Fahrbahn liegen in diesen Bereichen zwischen 4,10 m und 5,50 m.
Die Verkehrsführung und der vorgesehene Baubeginn wurden im Zuge einer Verkehrskoordinierung im Vorfeld festgelegt. Bei der entsprechenden Abstimmung waren u.a. Polizei, Feuerwehr, Integrierte Leitstelle Koblenz, ÖPNV-Vertreter sowie Vertreter des Landkreises Mayen-Koblenz, der Verbandsgemeinde Maifeld, der Stadt Polch und den umliegenden Gemeinden beteiligt.
Die Baumaßnahme übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Firma Martin Wurzel aus Jülich. Die Auftragssumme für den Straßenbau beläuft sich auf rd. 1,2 Mio. Euro; die Kosten werden vom Land Rheinland-Pfalz getragen.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Beachtung und Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden Beeinträchtigungen. Mit Abschluss der Baumaßnahme wird die verkehrliche Infrastruktur im Landkreis Mayen-Koblenz weiter systematisch verbessert
Aktuelle Infos im Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de
