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Am Rande des Stadtgebietes von Polch: Neues Zuhause für seltene Tiere
Mehr Feldlerchen und Rebhühner

© Jörg Hilgers
Südlich der L 52 fanden die Vögel ein neues Zuhause. Zahlreiche kleinere Flächen wurden ökologisch aufgewertet und dauerhaft gesichert: durch den Anbau von Sommergetreide mit besonders breitem Saatreihenanstand, der Anlage von Kurzzeit- und Dauerbrachen sowie dem Anpflanzen kleiner Schlehenhecken. Außerdem verbleiben Stoppelfelder bis in den Winter hinein. Diese Kombination zeigte schnell Wirkung: Die Zahl der Feldlerchen-Reviere ist deutlich gestiegen, und auch der Rebhuhn-Bestand entwickelt sich positiv. Der melodische Gesang der Feldlerche und das schnarrende, zweisilbiges „Kirrreck“ des Rebhuhns sind im Frühjahr wieder häufig in der Feldflur zu hören.

© Jörg Hilgers
Gefährdete Kreuzkröten: Letzte Vorkommen bei Ochtendung, Wolken und Polch
Aufwändiger gestaltete sich der Schutz der stark gefährdeten und streng geschützten Kreuzkröten. Die letzten Vorkommen dieser Amphibienart im Maifeld finden sich bei Ochtendung, Wolken und Polch. Die Tiere benötigen trockenwarme und vegetationsarme Lebensräume mit geeigneten Laichgewässern und Versteckmöglichkeiten. Häufig reichen ihnen bereits kleine, vegetationslose Tümpel oder eine mit Wasser gefüllte Fahrspur zur Laichablage. Nordöstlich des Stadtgebietes wurden Ersatzhabitate geschaffen und gut angenommen. Schon Anfang April war der charakteristische Chor mit seinem metallisch klingenden Rätschen („ärr … ärr … ärr“) weit zu hören. Zur Sicherung des langfristigen Erfolgs werden einige Gewässer für die kommende Laichsaison neu modelliert. Neben den drei Leitarten profitieren noch viele weitere rechtlich und für das Maifeld relevante Arten. Dazu zählen Schwarzkehlchen, Dorngrasmücke, Wachtel, Bluthänfling, Dorngrasmücke und Schafstelze sowie die Wechselkröte.
