Weg von fossiler Energie: Verbandsgemeinde Maifeld strebt Klimaneutralität an


 „Wir müssen es ja sowieso machen. Dann lieber jetzt, wo wir noch 90 oder gar 100 Prozent Förderung bekommen“, sagt Klimaschutzmanager Arno Reichelt. Er rechnet mit bis zu 150.000 Euro Kosten für die Erstellung des Konzeptes. Nach Bewilligung des Förderantrages ist in etwa einem Jahr hoffentlich mit der Zusage zu rechnen und die Maßnahme kann ausgeschrieben werden. Das Planungsbüro, das den Zuschlag bekommt, wird jede einzelne Kommune auf dem Maifeld unter die Lupe nehmen und prüfen, ob dort ein Fernwärmenetz sinnvoll und machbar ist. „In neu zu erschließenden Baugebieten wäre beispielsweise eine zentrale Tiefenbohrung für Erdwärme denkbar, im Altbestand wird es schwieriger“, vermutet Reichelt. „Da muss ganz genau überdacht werden, ob das noch sinnvoll und wirtschaftlich ist.“

Auf jeden Fall haben voraussichtlich bis 2028 alle Kommunen ein Konzept vorzulegen. Bis zur eventuellen Umsetzung sind wohl noch einmal zehn Jahre einzurechnen. Über allem steht das große Ziel der Klimaneutralität bis 2045. „Wir arbeiten jetzt schon intensiv daran, von den fossilen Brennstoffen wegzukommen und befinden uns auf einem sehr guten Weg“, urteilt Bürgermeister Maximilian Mumm. U. a. wird immer mehr Sonnenenergie eingesetzt. So entstanden auf den Dächern der Kindertagesstätten Bärenhöhle in Kollig, Bienenhaus und Regenbogen in Ochtendung sowie auf der Hochkreuzhalle in Kollig neue Photovoltaik-Anlagen, die dafür sorgen, dass ein Großteil des gebrauchten Stromes selbst hergestellt wird.

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