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Ländliche Idylle und köstliche Kulinarik


Zwei kleine Städtchen, viele Dörfer und vor allem viele Felder prägen das Maifeld. Wenn im Frühling die ersten Sonnenstrahlen die Schneeglöckchen hervorlocken, erwacht die Landschaft aus ihrem Winterschlaf. Traktoren knattern vorbei, aus braunen Feldern mit matschigen Wegen wird langsam eine grüne Landschaft, die neugierig macht, was hier noch aus dem Boden sprießt.

Raps wächst hier: unverwechselbar gelb werden die meisten Flächen, sonnig und strahlend. Auch Weizen, Gerste und Kartoffeln werden auf dem Maifeld angebaut. Blühen weniger spektakulär, liefern aber wichtige Produkte, die die kulinarische Landschaft hier prägen.

Weizengelbe Landschaft, wogendes Getreide, Mähdrescher, Traktoren und der Geruch von frischem Stroh. Das ist der Maifeldsommer, den Kinder so lieben. Aber auch Erwachsene wissen den Sommer hier zu schätzen. Beispielsweise beim Radeln quer durchs Maifeld, erfrischt durch zwei Tunnel, die Schatten spenden.

Hier sind die Bauern fast das ganze Jahr beschäftigt, einige haben noch Kühe oder Schweine, die meisten haben kein Vieh mehr. Die großen Höfe, meist aus Bruchstein oder Basalt gebaut, große – oft grüne Tore – zeugen von Zeiten, in denen viel Platz benötigt wurde. Heute wohnen hier immer noch Landwirte, die beispielsweise Raps anbauen – oder Kartoffeln. Einige Scheunen und Häuser wurden zu gemütlichen Ferienwohnungen, Hofläden oder urigen Cafés umgebaut. Landurlaub also direkt beim Erzeuger – oder zumindest nebenan!

Bauerngärten zieren oft die dunklen Basaltsteine von Mauern und Häusern. Bienen, Käfer und Hummeln können sich hier tummeln.

Warum nicht einfach mal den Radweg erkunden, ein leckeres Stück Kuchen und einen Kaffee vor urigen Mauern genießen und ein paar Äpfel und eine Flasche Rapsöl mitnehmen. Bratkartoffeln in Rapsöl zubereitet… hm… Anbieter regionaler Produkte finden Sie hier.


malerisches Mörz
Mörz

Einer der schönsten Wege, um von der Mosel hinauf aufs Maifeld zu gelangen, führt durch Mörz. Der kleine Ort am Rande des Maifelds bezaubert durch sein ganz besonderes Flair. Liebevoll renovierte Höfe, Bruchsteinscheunen und Ateliers zeugen aufs Anschaulichste von der Kreativität der Mörzer und ihrem Bewusstsein für den Erhalt des Schönen und Historischen. Bildhauer, Maler und Töpfer haben in dem Künstlerdorf umgeben von Bauerngärten, Streuobstwiesen und Pferdeweiden ihr Refugium gefunden.

Bekannt sind die Mörzer auch für ihre Feste, von den Vorlesetagen im alten Backes bis zum überregional beliebten Weihnachtsmarkt.

Von Mörz aus erreichen Sie auch das malerische Schrumpftal: Dort schlängelt sich eine schmale Straße an fünfzehn Mühlen und einem sanft plätschernden Bach entlang, durch sattgrüne Wiesen und dichten Mischwald bis hinunter zur Mosel.