Über die Schulter geschaut

AS Holzkonzept

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    „Wir bauen Vollholzmöbel, das bedeutet, es ist alles massiv, was bei uns die Werkstatt verlässt“, erklärt Axel Drefs, einer der beiden Inhaber von AS Holzkonzept. Es riecht nach Holz, große Maschinen sind zu sehen, die Eichen- oder Buchenholz zurecht sägen.


    „Wir sind erst seit dem 1. Juli hier in Ochtendung in dieser Werkstatt, wir haben hier eine passende Halle für uns gefunden und fühlen uns wohl“, erklärt Simon Schlichter. der zweite Holzliebhaber, „und gleich zu Beginn, kaum war unser Schild angebracht, kam der erste Kunde und bestellte ein Bett“. Und so bauen die beiden, was der Kunde sich wünscht, vom Bett mit Nachttischen und Beleuchtung über den Eckschrank, bis hin zum Katzengehege. „Das Arbeiten in der Werkstatt macht wirklich Spaß, wir lieben es zu konstruieren, Ideen zu entwickeln oder umzusetzen und zu sehen wie aus ein paar Holzbalken ein Möbelstück entsteht“, sind die beiden sich einig. Auch Innenausbauten und Terrassengestaltung gehören zum Repertoire.

    Oh, wer kommt da um die Ecke? „Das ist Buddy, unser Werkstatt-Hund und die gute Seele des Betriebs“, lacht Simon Schlichter. Der Berner Sennenhund sieht genauso freundlich aus wie seine Werkstatt-Kollegen, aber mit den Holzkonstruktionen hat er nur am Rande zu tun.

    Lustigerweise ist der ältere der Lehrling des jüngeren gewesen. Nachdem er Steinmetz und Elektriker gelernt hatte, und 19 Jahre in der Elektrobranche selbstständig war, hat Axel Drefs seine Liebe zum Holz zum Beruf gemacht. Simon Schlichter, der junge Familienvater, wollte eigentlich Garten- und Landschaftsbauer werden, aber durch ein paar Kleinigkeiten, die nicht funktionierten, ist er bei einem Tischler gelandet. Hat also eine Ausbildung zum Tischler und eine Weiterbildung zum Holztechniker gemacht. Was für ein Glück, nicht nur für die beiden kreativen Existenzgründer, sondern auch für alle, die sich tolle Möbel wünschen, die genau passen und massiv gebaut sind. „Und das hier zum Beispiel ist Holz aus dem Elzer Wald“ – ja, auch der Bezug zur Heimat wird hier großgeschrieben. Zwar wohnt nur Simon Schlichter auf dem Maifeld, aber auch sein Kollege aus Kaifenheim freut sich, wenn er durch die schöne Landschaft Richtung Werkstatt fährt. „Ich fühl mich rundum wohl auf dem Maifeld, rund um Mertloch, wo ich wohne, kann man toll spazieren, hat schöne Weitblicke und grade für Kinder gibt es hier alles, was man braucht“, strahlt Simon Schlichter. Wir drücken den beiden die Daumen, dass ihr Holzkonzept im Maifeld erfolgreich ist.