Gemeinsam für eine starke Region – Jetzt geht´s los!

Fast ein Jahr haben Bürger der Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz im Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) engagiert zusammengearbeitet und Projekte entworfen, die unsere Region noch attraktiver und lebenswerter machen sollen. ILEK ist ein mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes gefördertes Projekt speziell für den ländlichen Raum und soll der Strukturverbesserung dienen. Nach intensiven Gesprächen mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald- Osteifel (DLR) und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) haben sich die beiden Verbandsgemeinderäte einstimmig für diesen Weg entschieden. Ausschlaggebend war die gemeinsame Prägung durch Landwirtschaft und Bodenschätze. Auch die Gemeinden haben einen unmittelbaren Vorteil aus dem ILEK. Sie erhalten eine höhere und frühere Förderung für strukturverbessernde Maßnahmen. Um sicherzustellen, dass eine neutrale und fachkundige Begleitung des Prozesses erfolgt, fordert und fördert das Land den Einsatz eines Fachbüros.

 


Zum Auftakt der Veranstaltung zeigten Schüler der die Regionalen Schule Pellenz mit einen Ausschnitt aus dem Musical „Eine wundervolle Freundschaft“, was sie gesanglich und tänzerisch zu bieten haben.Vergangenen Mittwoch fand die Abschlussveranstaltung zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept im Forum in Polch statt.
„Ich freue mich, dass die Fördermittel des Landes für das ILEK-Projekt der Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz dazu beigetragen haben, vielversprechende Projektskizzen zu erstellen, deren Umsetzung nun beginnen kann“, sagte der Staatsminister Hendrik Hering und übergab den ILEK-Abschlussbericht an die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Maifeld Anette Moesta und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde
Pellenz Klaus Bell.
Das Büro GfL Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH aus Koblenz, das den ILEK-Prozess betreut hat, erläuterte die Entstehung von der Projektidee zum Leitprojekt. Vor einem Jahr begann der Prozess mit der Auftaktveranstaltung. Danach unterstützten die Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinden das Projekt mit der Teilnahme an Projektforen, Expertengesprächen und Arbeitskreisen. Folgende sieben Leitprojekte konnten daraufhin entwickelt werden: Energienutzung und Gewinnung (regenerativer) Energie, Stärkung der Jugend-Freizeit-Kultur, Netzwerk Kulturmarketing, Landwirtschaft und regionale Produkte, Landschaft gemeinsam entwickeln, Aktionen für Generationen und Lebendige Ortsmitten sind die Leitprojekte, die während der Umsetzung mit höchster Priorität angegangen werden.
Durch ein Interview mit fünf Akteuren wurden den Zuschauern Eindrücke aus dem ILEK-Prozess, besondere Aspekte zu den einzelnen Leitprojekten und Ideen zur Umsetzung der Projekte vermittelt.
„Sehr viele interessierte Bürgerinnen und Bürger haben in ihrer Freizeit den ILEK-Prozess aktiv unterstützt. Dafür möchte ich mich bedanken. Aber es geht gleich weiter. Wir starten ins Regionalmanagement, das heisst, die Konzeptphase ist vorbei und es geht ans Umsetzen von Projekten und Konzepten. Auch hier bitte ich um Ihre Hilfe und Unterstützung“, appellierte die Bürgermeisterin Anette Moesta an die Anwesenden.
Das Büro GfL interviewt einen der fünf AkteureDas Regionalmanagement betreut das Institut für Regionalmanagement (IfR) aus Bad Neuenahr, das sich während der Veranstaltung vorstellte. Das Regionalmanagement will nun die Ideen aufgreifen und entwickeln und natürlich weiterhin zum Mitmachen bewegen. Es möchte sowohl die Unternehmen als auch die Bürger und Vereine sowie alle Interessierten ansprechen. „Das ILEK ist die Basis für das Regionalmanagement. Die Entwicklungsziele, Handlungsfelder und die ersten Projekte sind ermittelt. Nun möchten wir mit einem übergangslosen Start in die Projektarbeit einsteigen und schon bald erste sichtbare Ergebnisse präsentieren“, sagte Sven Lachmann von IfR. Die Laufzeit für das Regionalmanagement ist auf zwei Jahre befristet.
Zum Abschluss begeisterte die A-capella-Gruppe Cocolores mit selbst geschriebenen Songs, in denen sowohl die Pellenzer Orte als auch das Maifeld beschrieben wurden.
„Unser Dank gilt allen, die uns während des vergangenen Jahres und auch heute Abend unterstützt haben“, sagten die Bürgermeister übereinstimmend.
Ihr Dank galt den interessierten Bürgerinnen und Bürger, ohne deren Mitwirkung und Ideen das ganze Projekt nicht hätte stattfinden können. Das Büro GfL hat für die Betreuung des Projektes den Dank verdient. Die Steuerungsgruppe brachte durch viele gute und konstruktive Diskussionen viele Ideen voran. Die Landfrauen und die Landjugend erfüllten vergangenen Mittwoch das Foyer des Forums mit Apfelpunsch und einem Gewinnspiel mit Leben. Den Lohner´s, die im Foyer Plätzchen und Stollen für die Besucher frisch backten und so für Weihnachtsduft sorgten, dankten die beiden ebenso wie der Regionalen Schule Pellenz, die einen Ausschnitt des Musicals „Eine wundervolle
Freundschaft“ zeigte und wieder die Zuschauer begeisterte. Auch der Gesangsgruppe Cocolores galt der Dank.

 
 
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