Kreisel kommt - Entschärfung am Einmündungsbereich K 49/L 52 erfolgt zeitnah

Am Kreuzungsbereich bei Ruitsch/Kerben (L52/K49) kommt es immer wieder zu Unfällen, dies gab in der Vergangenheit Anlass zu Diskussionen um Lösungsmöglichkeiten. So fanden immer wieder Behördengespräche statt, um eine Lösung zu finden.

 


Auf Wunsch von Frau Bürgermeisterin Moesta fand nunmehr ein Ortstermin mit Vertretern von Land und Kreis statt. Der  Leiter  des  Landesbetriebes  Mobilität Bernd  Cornely  und  der  1.  Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel hatten  sich bereit  erklärt mit den  örtlichen  Vertretern  die  Überlegungen des  Landesbetriebes  zu  erörtern.  Die bisherigen  Maßnahmen  „Regelung  durch Verkehrszeichen“  und  die Geschwindigkeitsbegrenzung  auf  70 Stundenkilometer  hatten  nicht  zu  einer Verbesserung  geführt,  es  ereigneten  sich trotzdem weitere Unfälle. Bei  dem  Ortstermin  am  Montag  erläuterte Bernd Cornely, Leiter des
Landesbetriebes  Mobilität  Cochem-Koblenz, das  Ergebnis  der  Prüfungen  und  stellte  die möglichen  Varianten  für  eine  Entschärfung vor.
Die ursprüngliche Variante, die auch vor über 20  Jahren  planfestgestellt  wurde,  sah  die Anlegung von Linksabbiegespuren fest. Dies wurde vom Landesbetrieb inzwischen nicht mehr als ausreichend angesehen. So wurde nunmehr zum einen die versetzte Anbindung der K 49 aus Richtung Kerben kommend auf die L 52 und zum anderen die Anlegung eines Kreisverkehrsplatzes geprüft.
Herr Cornely favorisiert nach dieser eingehenden Untersuchung und Verkehrzählungen und –beobachtungen, zuletzt in der vergangenen Woche, die Kreisellösung.
Nachdem auch der 1. Kreisbeigeordnete Bernhard Mauel erklärte, dass die Maßnahme finanziert werden kann, waren  sich  alle  Beteiligten  einig,  dass  der  Kreisverkehr  die  beste  Möglichkeit  zur  Entschärfung  des Kreuzungsbereiches ist.
Das Land stellt die Mittel für die Maßnahme im Doppelhaushalt 2009/2010 zur Verfügung.
Im  Jahr  2009  sollen  nun  die  Voraussetzungen  für  die  Baumaßnahmen  geschaffen werden.  Die  Umsetzung kann in 2010 erfolgen, wenn der Grunderwerb bis dahin getätigt ist. Die Grunderwerbsverhandlungen sollen in Kürze beginnen.
„Das gemeinsame Ziel von allen vor Ort Tätigen und Engagierten konnte erreicht werden und trägt damit zur Verkehrssicherheit  im  Maifeld  bei“,  freute  sich  Bürgermeisterin  Anette  Moesta  gemeinsam  mit Stadtbürgermeister  Anton  Reiter,  Ortsvorsteher  Günter  Martin  und  Ortsbürgermeister  Helmut  Eberz.  Die Bürgermeisterin bedankte sich im Namen aller bei dem Leiter des Landesbetriebes Bernd Cornely und dem 1. Kreisbeigeordneten Bernhard Mauel für die gute gemeinsame Lösung, die Finanzierung und damit die zeitnahe Realisierungsmöglichkeit.


 
 
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