Sozialbericht der Verbandsgemeinde Maifeld

Am 17. Dezember wurde dem Verbandsgemeinderat Maifeld der Sozialbericht des Jahres 2008 vorgestellt. Der Sozialbericht beinhaltet Informationen zur Altersstruktur auf dem Maifeld, stellt die Entwicklung der Grundsicherung nach dem SGB seit 2005 dar, zeigt die Entwicklung der Leistungen an Asylbewerber auf und beschäftigt sich mit den Kindertagesstätten und Schulen auf dem Maifeld:

 


Die Altersstruktur auf dem Maifeld hat einen wesentlichen Einfluss auf die Aufgaben der Städte, Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde. Im Vergleich zu Vorjahren hat der Bereich der 40 bis 59-Jährigen und der 80 bis 89-Jährigen stetig zugenommen. Dagegen sinkt die Zahl der 0 bis 9-Jährigen und der 30 bis 39-Jährigen. Dies hat zur Folge, dass in den kommenden Jahren die Zahl der Grundsicherungsfälle nach dem SGB XII steigen und die Schülerzahlen weiter sinken werden.
Die Arbeitslosenquote ist in den vergangenen Jahren stetig gesunken und beträgt mittlerweile 4,7 Prozent. Der bundesweite Trend der Zunahme von Grundsicherungsfällen spiegelt sich auch auf dem Maifeld wieder.
Momentan werden 11 Asylbewerber-Fälle beim Sozialamt der Verbandsgemeinde Maifeld betreut.
Eine Aufstellung aller Kindertagesstätten im Bereich der Verbandsgemeinde Maifeld mit den Öffnungszeiten ist dem vollständigen Bericht zu entnehmen. Zusätzlich zu den Regelaltersplätzen werden im Bereich der Verbandsgemeinde Maifeld auch Ganztagsplätze, Krippenplätze und Hortplätze angeboten. Dadurch wird die Betreuung von Kindern unter drei Jahren, die Betreuung über die Mittagsstunden und die Betreuung von Schulkindern nach dem Unterricht sichergestellt.
In der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Maifeld befanden sich im Jahr 2008 acht Schulen. In die Weiterentwicklung der Schulstandorte wurde stets investiert. Die Ganztagsschule, die Hortbetreuung und die Betreuende Grundschule sind Beispiele hierfür.
Unter der Bezeichnung Ju+X-Team präsentiert sich seit dem Jahr 2007 die Koordinierungsstelle der Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Maifeld, die immer wieder interessante Aktionen und Ferienprogramme anbietet.
Durch den Einsatz von Schulsozialarbeitern an den Hauptschulen werden Eltern und Schülern seit dem Schuljahr 2007/2008 konkrete Hilfen vor Ort angeboten.
Die Schülerzahlen auf dem Maifeld sind dem allgemeinen Trend folgend rückläufig. Unter anderem aufgrund der sinkenden Geburtenrate wird mit einem Rückgang der Schülerzahlen in den nächsten Jahren gerechnet.
Den vollständigen Sozialbericht finden Sie hier. Hier erhalten Sie auch Hinweise zur Integrierten Gesamtschule Maifeld (IGS). Derzeit hat eine Planungsgruppe unter Federführung der ADD die Arbeit zur Erstellung eines pädagogischen Konzeptes für die IGS aufgenommen. Erst letzte Woche erteilte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur auch eine Option zur Errichtung einer Ganztagsschule für die IGS Maifeld. 

  

 
 
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