Beim historischen Festzug heißt es Arbeiten und Feiern wie anno dazumal

Schon zum vierten Mal lädt Mertloch am Sonntag zum Maifelder Bauernmarkt ein. Den Besucher erwartet ein ganztägiges Programm. Erstmals wird es ab 14:00 Uhr einen großen historischen Festumzug geben. Circa 30 Gruppen mit über 100 Teilnehmern ziehen dann durch den gesamten Marktbereich, der sich erstmals auch auf den westlichen Teil Mertlochs erstreckt.

 

Roter Flitzer: Reisen mit Europas größter Miniatur-Dampflok macht Spaß.

Darunter sind Kaltblüter und Friesengespanne ebenso wie alte Kutschen und Erntewagen, Männer und Frauen in historischen Trachten, aber auch eine Dreschflegelgruppe und eine Schar dressierter Gänse, die extra aus Belgien anreist. An die Zeiten unserer Urgroßväter sollen noch eine Hochzeitsgesellschaft im alten Sonntagsstaat sowie Männer und Frauen in der Kleidung typischer alter Berufe erinnern.
Auch in der gesamten Zeit von 10:00 bis 18:00 Uhr gibt es großes Programm. Neben einer Ausstellung historischer und moderner Landmaschinentechnik und Vorführungen alter Künste wie Spinnen, Filzen und Weben kann der Gast insgesamt rund 50 Marktstände besuchen. Live-Musik bieten der Hof Hermann in der Friedhofstraße und die Nachwuchskünstler der Kulturinitiative Maifeld auf dem neuen Kirmesplatz in der St. Gangolfstraße. Zwischendurch gibt es immer wieder Auftritte von verschiedenen Kapellen und Spielmannszügen.

Dreschen wie zu Opas Zeiten war eine schweißtreibende Angelegenheit, wie die Dreschflegelgruppe am Sonntag zeigt.Die Kinder gehen mit Europas größter Dampflok auf Reisen oder erobern eine Strohhüpfburg. Ergänzt wird das Programm noch durch Kinderschminken, Dosenwerfen, Streichelzoo und Wettmelken. Wer am Infostand der Ferienregion Maifeld, bei den Mertlocher Vereinen oder den Hofbesitzern Lose zum Preis von 1 Euro kauft, kann schöne Preise gewinnen (u. a. eine Reise nach Paris) und unterstützt gleichzeitig den historischen Festzug. 
Für die Bewirtung mit kulinarischen Köstlichkeiten sorgen neben den Mertlocher Vereinen auch die Hofbesitzer, die ihre schön dekorierten Anwesen extra für die Bauernmarkt-Besucher öffnen. Wer sich von dem Trubel kurz zurückziehen will, kann in der St. Gangolfkirche eine meditative Atempause erleben oder sich historische Fotos ansehen.

 
 
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