Fast ein halbes Jahrhundert lang im Dienst am Bürger: Bürgermeister Maximilian Mumm verabschiedete Hannelore Castor aus Pillig in die Altersteilzeit

Seit 46 Jahren ist Hannelore Castor aus Pillig bei der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld beschäftigt. Bürgermeister Maximilian Mumm hat sie jetzt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit verabschiedet. Sie kam gerade von der Schule, als die gebürtige Pilligerin bei der damaligen Amtsverwaltung Münstermaifeld ihre Lehre begann. Das war 1965. Der Bundeskanzler hieß Ludwig Erhard, bezahlt wurde mit DM.
In Münstermaifeld war Amtsbürgermeister Werner Keller Chef der Amtsverwaltung, gefolgt von Matthias Port 1970, als im Zuge der Verwaltungsreform Teile der Amtsbezirke Münstermaifeld und Polch zur Verbandsgemeinde Maifeld zusammengelegt wurden, wechselte Hannelore Castor dann zur VG-Verwaltung nach Polch.

 


Bürgermeister Maximilian Mumm (2. v. rechts) verabschiedete Hannelore Castor nach 46 Dienstjahren in die Altersteilzeit. Auch Personalratsvorsitzender Martin Geishecker, Fachbereichsleiter Stefan Völlmeke und Büroleiter Helmut Führ (von links) gratulierten.Auch dort arbeitete sie mit mehreren Bürgermeistern zusammen: Artur Müller, Hans Baulig, Klaus Gewehr, Anette Moesta und schließlich Maximilian Mumm.

„Wer kommt heute noch auf 46 Dienstjahre?“, fragte Bürgermeister Mumm während einer kleinen Feierstunde und dankte der Jubilarin für ihren Jahrzehnte langen großen Einsatz. Gleichzeitig betonte er, dass Hannelore Castor die Verwaltungsreform hautnah miterlebt hat und in ihren vielen Berufsjahren die verschiedenen Abteilungen der Verwaltung kennengelernt hat wie kaum ein anderer. Dies war besonders nach der Zusammenführung der früheren Amtsverwaltungen Polch und Münstermaifeld zur Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld der Fall; unterschiedliche Kulturen trafen sich und formten sich zu einer neuen Einheit.

In der Zentralabteilung betreute Hannelore Castor Fremdenverkehr, Landwirtschaft und Organisation. Im Fachbereich Personal und Finanzen koordinierte sie dann lange Zeit die wöchentliche Herausgabe der Maifelder Nachrichten und war direkte Ansprechpartnerin für viele Bürger und Vereine, ehe sie Aufgaben der Finanzverwaltung übernahm. Den Münstermaifeldern ist sie besonders durch die organisatorische Betreuung des Freibades bekannt.

Auch ehrenamtlich blieb die Mutter einer Tochter stets sehr aktiv, etwa beim Blutspendedienst des DRK-Ortsvereins Münstermaifeld, als Hilfsschöffin beim Amtsgericht in Mayen und in den Vereinen ihrer Heimatgemeinde Pillig. Dank ihres großen Einsatzes, ihres organisatorischen Talents, ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer ausgeglichenen Art genießt Hannelore Castor auf dem Maifeld große Wertschätzung.

Bürgermeister Maximilian Mumm wünschte ihr für die Zukunft Gesundheit, Wohlergehen und eine wunderschöne gemeinsame Zeit mit ihrem Ehemann. Büroleiter Helmut Führ, Fachbereichsleiter Stefan Völlmeke und Personalratsvorsitzender Martin Geishecker schlossen sich den guten Wünschen an.

 
 
Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Einverstanden