So lebten unsere Urgroßväter: Über 100 Besucher erlebten die Nacht der Museen in Münstermaifeld

Über 100 Besucher kamen zur Nacht der Museen nach Münstermaifeld. Am Vorabend des Internationalen Museumstags konnten sie für 5 Euro gleich mehrere Museen und Ausstellungen besuchen, sich von den Stadtratsmitgliedern ein Glas Sekt oder Saft einschenken lassen und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Ein schönes Angebot, das von den Gästen aus der näheren und weiteren Umgebung – es gab auch Interessierte aus dem benachbarten Ausland- nur allzu gerne angenommen wurde.

 


Stadtführer Arno Wilberger erzählt Wissens-wertes über die Stiftskirche Münstermaifeld.Die Stadtführer waren groß im Einsatz, leiteten Besuchergruppen durch den historischen Stadtkern, zur ehemaligen Synagoge, zur berühmten Stiftskirche, auf den neu ausgebauten Münsterplatz und zu den heimischen Museen und Ausstellungsräumen. So konnte in einem Blumenladen eine „kleine Gartenreise“ erlebt und in der Propstei Rückschau gehalten werden. Die Stiftung Kulturbesitz Gebiet Münstermaifeld präsentierte dort historische und aktuelle Stadtansichten und erinnerte an ihre Projekte in den vergangenen Jahren.
Im Peter Weber Museum informierten sich die Besucher über Alltag, Freizeitgestaltung und Arbeitswelt vor über 100 Jahren und kamen dabei das eine oder andere Mal ins Staunen. Der Renner war natürlich wieder das Heimat- und Erlebnismuseum Münstermaifeld, das mit über 20.000 Exponaten in verschiedenen eindrucksvollen Ausstellungsräumen aufwartet. Originalgetreue Läden und Werkstätten entführen in die Zeiten unserer Groß- oder Urgroßeltern. Als besondere Überraschung präsentierte Initiator Willi Kirchesch noch eine uralte Schmiede samt Zubehör im Hof Büchel. Dort gab es für jeden Besucher einen handgeschmiedeten Nagel als Andenken.
Nach dem positiven Echo ist die Nacht der Museen 2012 eigentlich schon vermerkt. „Im nächsten Jahr werden sicher noch mehr Gäste kommen“, vermutet Stadtführer Walter Meurer. Stadtbürgermeister Robert Müller lobte das große Engagement der ehrenamtlichen Stadtführer und Bürgermeister Maximilian Mumm verwies auf das Propsteigebäude, das zu einem Zentrum der Maifelder Geschichte umgebaut wird.
Blick auf die alten Trachten im Peter Weber Museum.

 
 
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