Unfallträchtige Kreuzung L 52/K 49 zwischen Ruitsch und Kerben wird zu einem Kreisverkehr umgebaut

Der Ausbau der Kreuzung der L 52 mit der K 49 zwischen Ruitsch und Kerben hat begonnen. „Leider gab es hier mehrere schwere Unfälle. Künftig wird ein Kreisverkehrsplatz mit einem Außendurchmesser von 40 Metern den Verkehr bremsen und für eine sichere Abwicklung des Verkehrs sorgen“, informiert Bernd Cornely, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz.

 


Nach Herstellung der Kreisfahrbahn und der Anschlussäste werden zur Einfassung der Kreisinsel und der Ränder der Kreisfahrbahn Flachbordsteine auf die oberste Asphaltschicht aufgeklebt. Im gleichen Verfahren werden auch die Fahrbahnteiler in den Anschlussästen hergestellt.
An der K 49 in Richtung Kerben werden auf beiden Seiten Aufstellflächen für die Bushalte-stelle asphaltiert. Dort ist im Fahrbahnteiler eine Überquerungshilfe vorgesehen, um ein si-cheres Überqueren der Straße zu gewährleisten.

Die Bauarbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der L 52 durchgeführt. Die Regelung des Verkehrs erfolgt durch eine Ampel. Voll gesperrt wird die K 49 in Richtung Kerben für die Gesamtdauer der Bauarbeiten; die K 49 in Richtung Ruitsch bleibt während der Bauzeit offen. Für die Zeit der Asphaltarbeiten muss der gesamte Ausbaubereich voll gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung über Kerben und Kaan wird ausgeschildert.

Die Ausführung des Projektes erfolgt nach öffentlicher Ausschreibung der Arbeiten durch das Bauunternehmen Klaus Rick GmbH & Co. KG aus Burgbrohl und wird etwa 3 Monate in Anspruch nehmen.
Von den Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 234.000 Euro werden rd. 77 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz getragen. Ein Anteil von ca. 53.000 Euro entfällt auf den Kreis Mayen-Koblenz, der dafür einen Landeszuschuss in Höhe von 65 Prozent erhält.

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz dankt im Voraus für das Verständnis für die im Rahmen einer solchen Baumaßnahme unvermeidlichen Beeinträchtigungen. „Nach Fertigstellung der Bauarbeiten steht den Verkehrsteilnehmern eine moderne und leistungsfähige Verkehrsanlage zur Verfügung. Die Verkehrssicherheit in der Region kann damit weiter verbessert werden“, verspricht Bernd Cornely.

 
 
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