Das Maifeld hatte doppelten Grund zum Feiern

Die Geburtsstunde der Verbandsgemeinde Maifeld schlug am 07.11.1970. Damals wurden Gierschnach, Kalt, Keldung, Küttig, Lasserg, Metternich, Mörz, Münstermaifeld, Pillig und Wierschem in die bestehende Verbandsgemeinde Polch eingegliedert. Die neu geschaffene Verbandsgemeinde erhielt den Namen Maifeld. In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Maifeld am vergangenen Freitag wurde der 40. Geburtstag der Verbandsgemeinde gewürdigt.


 


Bürgermeister Maximilian Mumm, Landrat Dr. Alexander Saftig und die Beigeordneten Franz Schmitz, Anton Reiter und Dr. Bernhard Koll. „Das Maifeld hatte 1970 noch 16.880 Einwohner, inzwischen sind es 24.020“, berichtete Bürgermeister Maximilian Mumm in seiner Ansprache. Die Einwohnerzahl konnte also um fast 40 Prozent gesteigert werden. Aber auch strukturell veränderte sich das Maifeld in den vergangenen 40 Jahren. Die ehemals typisch landwirtschaftlich geprägte Region behielt ihren ländlichen Charakter, entwickelte sich jedoch gleichzeitig zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort.  „Die günstige Lage, der Mut der Städte und Ortsgemeinden in Gewerbe- und Dienstleistung zu investieren und günstige Verkehrsverhältnisse insgesamt haben dazu beigetragen, dass die Verbandsgemeinde Maifeld sich als attraktiver Dienstleistungsstandort angeboten hat, aber auch angenommen wurde“, meinte Maximilian Mumm und freute sich über einen Zuzug von Neubürgern, der verglichen mit anderen Verbandsgemeinden seinesgleichen sucht.

Erinnerungsfoto vor dem Rathaus.
Landrat Dr. Alexander Saftig sprach von einer lebens- und liebenswerten Region, von einem sowohl gewachsenen als auch zusammengewachsenen Maifeld und bezeichnete die Verbandsgemeinde als wichtiges Mitglied der kommunalen Familie Mayen-Koblenz: „Das starke Maifeld hat den Kreis stark mit  geprägt.“ Gleichzeitig dankte er für „das schöne Klima, in dem wir miteinander diskutieren“ und stellte abschließend fest: „Keiner weiß so viel wie wir alle zusammen und keiner bewirkt so viel wie wir alle zusammen.“

Besucherin Tanja Castor mit dem kleinen Simon.Auch die amtierenden und ehemaligen Orts- und Stadtbürgermeister sowie ehemalige Mitarbeiter der Verwaltung waren zu der Veranstaltung im Ratssaal geladen, deren offizieller Teil mit zwei Fachvorträgen endete:  EVM-Energieberater Christopher Dold stellte die neue Heizungsanlage vor, Architekt Harald Brühl die Sanierungsmaßnahme am Westflügel und das runderneuerte Rathaus.

Karl Beck besucht mit seiner Frau Gretel seinen alten Arbeitsplatz.  Im Anschluss fanden sich die Gäste bei einem Imbiss zu Gesprächen zusammen.
An diesem Tag der offenen Verwaltung hatten auch die Bürgerinnen und Bürger des Maifelds Gelegenheit, sich das neue alte Rathaus anzusehen.  So inspizierte Karl Beck aus Polch zusammen mit seiner Ehefrau Gretel das Verwaltungsgebäude, in dem er 1943 seine Lehre begonnen  und bis 1960 gearbeitet hatte.

Jugendkoordinatorin Diane Regnier mit der kleinen Lina.  „Das ist jetzt so lange her und alles hat sich stark verändert, aber auch nach der langen Zeit werden hier für mich noch sehr viele Erinnerungen wach“, meinte der selbst mit 83 Jahren noch sehr fitte Polcher beim Betrachten der Bilder und Stellwände, mit denen sich die einzelnen Fachabteilungen präsentierten.
Luis und Marie Schommer besuchten Pa-pa Achim am Arbeitsplatz.

 

 

 

 

 

 

 

Fachbereichsleiter Markus Hartung, Büroleiter Helmut Führ und die „Ehemaligen“ Ingenieur Richard Heinz sowie den früheren Büroleiter Hans-Werner Ehrlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gertrud Endres, Michaela Reiter und Claudia Blotzki informierten sich an den Stellwänden in den einzelnen Fachbereichen. 

Max Koch und Marcus Welling informierten sich in den Fachbereichen.

 

 

 

 

 

 

 

Landrat Dr. Saftig hielt bei seiner Ansprache.

Im Foyer informieren Fotowände über Aktionen in der Verbandsgemeinde Maifeld.

 
 
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