Neuer Windpark in Polch liefert sauberen Strom für 6.000 Haushalte

Ab April 2012 sollen fünf Windräder in Polch sauberen Strom produzieren. Am vergangenen Dienstag erfolgte an der Baustelle im Bereich „Schießheck“ der symbolische Spatenstich für das 17-Millionen- Euro-Projekt. Bürgermeister Maximilian Mumm und Stadtbürgermeister Günter Schnitzler nahmen gemeinsam mit Manfred Jakobs und Rolf Lulei, den beiden Geschäftsführern des Investors pfalzwind GmbH, den Spaten in die Hand. Bei Sonnenschein und eisigem Wind konnten sich alle Beteiligten davon überzeugen, dass der Platz für die fünf Windräder vom Typ REpower MM-92 bestens geeignet ist.

 


Symbolischer erster Spatenstich für den neuen Windpark Polch mit (von rechts) Bürgermeister Maximilian Mumm, Manfred Jakobs, Geschäftsführer pfalzwind, Stadtbürgermeister Günter Schnitzler und Rolf Lulei, Geschäftsführer der pfalzwind. „Das Projekt erzeugt Energie dort, wo sie auch benötigt wird – in der Nähe der Verbraucher“, sagt  Manfred Jakobs, der das Projekt in Polch als weiteren wichtigen Beitrag zur Energiewende in Deutschland sieht. „Kommunen, die auf Windkraft setzen, schützen nicht nur Klima und Umwelt. Sie können auch Einnahmen erwirtschaften und zum Wohle ihrer Bürger einsetzen“, meint sein Kollege Rolf Lulei.
Bürgermeister Maximilian Mumm sieht die Eifel-Region und das Maifeld als Vorreiter bei der Energiewende: „Wir wussten schon immer, woher der Wind weht.“ Auch Stadtbürgermeister Günter Schnitzler freut sich, dass die fünf Windräder in der Gemarkung Polch entstehen: „Uns ist wichtig, dass die Menschen unserer Stadt einen unmittelbaren Nutzen von den Anlagen haben.“

Passend zum Nikolaustag griff auch der heilige Mann zum Spaten.Projektiert werden die Anlagen von der Wörrstädter juwi-Gruppe. Investor ist die pfalzwind GmbH, ein gemeinsames Unternehmen von juwi und Pfalzwerke Aktiengesellschaft Ludwigshafen.  Der Windpark besitzt eine Gesamtleistung von 10,25 Megawatt und produziert pro Jahr rund 23 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von mehr als 6.000 Drei-Personen-Haushalten. Zusätzlich wird durch die Anlage der Ausstoß von jährlich 13.640 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.
Dank der milden Witterung sind die Bauarbeiten schon gut voran gekommen. Bis Weihnachten sollen die Fundamente für die fünf Windräder fertig sein, von denen jedes eine Leistung von 2.050 Kilowatt bringt. Auf einem 100 Meter hohen, konischen Stahlrohrturm dreht sich –je nach Windstärke sieben bis 15 Mal pro Minute – ein Rotor mit einem Durchmesser von 92 Metern. Turm, Gondel und Rotor wiegen zusammen ca. 300 Tonnen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 17 Millionen Euro. 

 
 
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