Wer macht mit beim Tag des offenen Denkmals am 9. September 2012?

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, heißt es „Geschichte zum Anfassen". Dann sind die Bürgerinnen und Bürger zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. Ziel des Tags des offenen Denkmals am 09. September 2012 ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Der Tag des offenen Denkmals kommt nur dank der Initiative vieler Institutionen zustande. Deshalb sind jetzt schon Städte, Gemeinden, Verbände, Vereine, private Denkmaleigentümer und Bürgerinitiativen aufgerufen, sich zu beteiligen. Die Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld bittet sie, sich Gedanken zu machen, wie in unserer Region der Tag des offenen Denkmals begangen werden kann. Welche historischen Bauten können speziell an diesem Tag geöffnet werden? Welches Rahmenprogramm wäre denkbar?

 


• Die Stiftskirche St. Martin und St. Severus Münstermaifeld Mit einer frühzeitigen Planung und einer Absprache aller Beteiligten könnte ein gemeinsames Angebot koordiniert und eine gemeinsame Bewerbung gestartet werden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn ruft als bundesweite Koordinatorin zur Anmeldung der Aktionen bis Ende Mai auf.

• Der Eulenturm oder Pulverturm Münstermaifeld Deshalb unsere Bitte: Vereine, Institutionen und Privatleute, die sich mit einem Beitrag am Tag des offenen Denkmals am 09. September 2012 beteiligen möchten, melden sich bis Mitte Mai bei Ralph Hiller von der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld (Telefon 02654/9402-120,
E-Mail: ). Er wird die Aktionen koordinieren, bewerben und das Maifelder Angebot nach Bonn weitergeben.

Die ehemalige Synagoge in PolchIn diesem Jahr widmet sich der Tag des offenen Denkmals speziell dem Holz. Dieser Naturstoff ist seit Menschengedenken ein zentraler Baustoff, in manchen Zeiten und mancherorts der wichtigste überhaupt. Holz wird und wurde genutzt für Fachwerk, Dachstühle, Kirchenausstattungen, Innenausbauten, Archäologie, Gebrauchsgegenstände, Industrie und Technik.

• Die Burgruine Wernerseck zwischen Ochtendung und Plaidt Im Mittelpunkt des Tags des offenen Denkmals standen im Maifeld in den vergangenen Jahren u. a. folgende historische Bauten
• die ehemalige Synagoge in Münstermaifeld, Severusstraße (um 1885 erbaut, 1938 verwüstet, in den 1990-er Jahren als Mahnmal erhalten)
• die Burg Bischofsstein in Münstermaifeld-Lasserg (1169 und 1183 erbaut, 1689 zerstört, in den 1930-er Jahren wieder aufgebaut)
• die Stiftskirche St. Martin und St. Severus Münstermaifeld (dreischiffige Basilika mit monumentaler Dreiturmgruppe, um 1130/40 begonnen, spätromanischer/frühgotischer Chor, gotische Erweiterungen im 13. bis15. Jahrhundert, reiche Ausstattung)
• der Eulenturm oder Pulverturm Münstermaifeld (einzig erhaltener, fast 21 Meter hoher runder Stadtmauerturm mit Verlies, 14. Jahrhundert, das Obergeschoss jüngst rekonstruiert)
• die Burgruine Wernerseck zwischen Ochtendung und Plaidt (ab 1401 errichtete Grenzfeste mit Vor- und Hauptburg, seit dem 16. Jahrhundert verfallen, von der fünfeckigen Hauptburg drei runde Schalentürme und viergeschossiger Bergfried erhalten)
• die ehemalige Synagoge in Polch, Ostergasse (1867-77 erbaut, in der Reichspogromnacht 1938 verwüstet, 1981-83 von der Stadt wieder instandgesetzt)
• Die ehemalige Synagoge in Münstermaifeld

 
 
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