Fundsachenversteigerung der Verbandsgemeinde Maifeld wurde zum Erlebnis und räumte die Lager

Wo sonst gibt es das schon? Ein Fahrrad für 50 Cent oder einen Euro, einen Mantel für drei oder eine Uhr für einen Euro. Bei der Versteigerung der Fundsachen der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld gab es richtige Schnäppchen. Als teuerste Teile wechselten ein Fahrrad für 67 und ein Goldring für 55 Euro den Besitzer.

 


Bei der Versteigerung der Fundsachen am vergangenen Samstag wurde das Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Maifeld zur Auktionshalle.„Zum ersten, zum zweiten und zum…“, ganz professionell ging Ulrich Sauerborn, der Leiter der Ordnungsbehörde der Verbandsgemeinde Maifeld vor, als er nacheinander die insgesamt 189 Fundstücke aufrief, deren Besitzer sich nicht gemeldet und auf die die Finder keinen Anspruch erhoben hatten. Dabei kamen zahlreiche Kleidungsstücke (vom Bayern-Trikot über die Strickwesten bis hin zu Schal und Mütze) ebenso unter den Hammer wie Schmuckstücke, Uhren, Handys und Fahrräder.
Schon bei der Öffnung des Bürgerbüros um 9 Uhr waren die ersten Interessenten zur Besichtigung der insgesamt 189 Versteigerungsstücke zur Stelle. Auch schneebedeckte Straßen und widrige Witterungsverhältnisse konnten selbst Bürger aus benachbarten Verbandsgemeinden nicht von dem Weg nach Polch abhalten.
„Da waren richtige Versteigerungsprofis dabei“, vermutet Ulrich Sauerborn, der von Nicole Wolff und Ruth Hörsch unterstützt wurde. Während die eine oder andere Armbanduhr, manch echtes Schmuckstück und optisch gut aussehende Fahrräder begehrt waren, gab es auch einige Gegenstände, für die nicht einmal ein Euro geboten wurde. Dann begann der Auktionator mit 50 Cent und fand damit doch noch Abnehmer auch für Ladenhüter. So wurde das Fundamt beispielsweise einen beschädigten Motorroller los, den es sonst hätte kostenpflichtig entsorgen lassen müssen.
Nach gut drei Stunden war die Aktion vorbei, nur acht Fahrräder und ein Kinderwagen, einige Kleidungs- und Schmuckstücke blieben übrig. Auch den stark lädierten Motorradhelm und das Paar Krücken ebenso wie die inzwischen nicht mehr gefragten Pokemon/Yu-Gi-Oh-Karten und den aus der Mode gekommenen Diddl-Anhänger wollte niemand haben.
Dennoch: Das meiste ist weg, die Lager sind gut geräumt und wir haben wieder Platz für die neuen Fundstücke. Voraussichtlich in ca. zwei Jahren heißt es dann wieder: Versteigerung der Maifelder Fundsachen.

 
 
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