„Oscar“ für das Amt: Verwaltung ist vorbildlich

Die Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld hat Vorbildcharakter. Für ihr Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zeichnete Staatssekretär David Langner vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie die Behörde jetzt mit dem „BGM-Oscar“ aus. Mit dabei bei der Preisverleihung auf dem RheinAhrCampus in Remagen waren Vertreter von Handwerkskammer, IHK, mehreren Mainzer Ministerien, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden sowie Uni Mainz und Remagen. 35 Betriebe hatten sich an dem von der Initiative Region Mittelrhein veranstalteten Wettbewerb beteiligt. In der Sparte mittlere Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeiter belegte die Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld den ersten Platz.
 


Staatssekretär David Langner (Bildmitte) überreichte Bürgermeister Maximilian Mumm in einer Feierstunde auf dem Campus Remagen den „BGM-Oscar“. Mit dabei Personalleiter Markus Hartung, Xenia Daheim, Assistentin des Bürgermeisters, und Personalratsvorsitzende Marion Ferdinand. Foto: Juraschek.„Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und damit zur Leistungsfähigkeit Ihrer Unternehmen“, betonte Staatssekretär Langner. Die VGV Maifeld überzeugte die zehnköpfige Jury mit ihrem Gesamtkonzept, zu dem z. B. eine wöchentliche Bürogymnastik von zehn Minuten – geleitet von zu Übungsleitern geschulten MitarbeiterInnen – und verschiedene Angebote nach Feierabend gehören. „Uns beeindruckte besonders, dass der Anstoß vom Chef selbst ausging“, betonte der Laudator bei der Preisübergabe an die Maifelder.
Im März 2010 hatte Bürgermeister Maximilian Mumm das Betriebliches Gesundheitsmanagement angeregt, das am 1. September 2010 in Zusammenarbeit mit der AOK mit dem 1. Gesundheitstag offiziell startete und seitdem kontinuierlich fortgesetzt wird. „Die Verwaltung profitiert von gesunden und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, da ist sich Bürgermeister Mumm sicher.
„Wir haben eine gute Basis geschaffen, gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Denn jeder Betrieb steht und fällt mit seinen Beschäftigten.“ Das gilt auch für das BGM, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Idee aufgriffen und weitertrugen. „Ohne jeden einzelnen von Ihnen hätten wir das nicht geschafft“, sagt Maximilian Mumm in einer kleinen Feierstunde, bei der er sich bedankte und den von allen gewonnenen „Oscar“ präsentierte.
Bürgermeister Maximilian Mumm präsentierte in einer kleinen Feierstunde den von allen gewonnenen „Oscar“. Bei den Großbetrieben belegte die Huf-Haus GmbH aus Hartenfels den 1. Platz vor Globus-Handelshof und ThyssenKrupp Rasselstein Andernach, bei den Klein- und Kleinstbetrieben M&S Zahntechnik Trier bzw. Friseur-Manufaktur St. Katharinen. Auf Platz zwei und drei hinter der VGV Maifeld folgen die VGV Vallendar und Kimmel Zahntechnik Koblenz.

Betriebliches Gesundheitsmanagement, kurz BGM, ist momentan in aller Munde und wurde sogar zum Studiengang. Mit Blick auf das auf 67 Jahre erhöhte Rentenalter und den durch den demografischen Wandel zu erwartenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften wird das Klima am Arbeitsplatz und die Gesundheit der Beschäftigten immer wichtiger. Die großen Unternehmen haben vor Jahren vorgelegt, kleinere Betriebe ziehen nach, um „ihre Leute“ zu binden. 

 

 
Urkunde Wettbewerb "Gesunde Betriebe in der Region Mittelrhein"
Die von Herrn Staatssekretär David Langner überreichte Urkunde.
 
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