Neu erschienener Monumente-Bildband Eifel präsentiert auch verborgene Schönheiten

Um die Eifel geht es im gerade erschienenen zwölften Band der Reihe Monumente, herausgegeben von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Der großformatige Bildband ist mit 240 Seiten 100 Seiten stärker ausgefallen als die elf anderen Monumente-Ausgaben. Die Autoren präsentieren darin die Gegend zwischen Aachen, Trier und Koblenz als Fundus von großen und kleinen, bekannten und versteckten Baudenkmälern. Vor zahlreichen Besuchern stellten die Bauhistorikerin Dr. Angela Pfotenhauer und der Fotograf Elmar Lixenfeld ihr Buch am Montag im Ratssaal der Verbandsgemeinde Maifeld in Polch vor.

 


Präsentation des Eifel-Buches in Polch mit (von rechts) Bürgermeister Maximilian Mumm, Verlagsleiterin Gisela Thalheim, Landrat Dr. Alexander Saftig, den Autoren Dr. Angela Pfotenhauer und Elmar Lixenfeld, Dr. Karl Graf zu Eltz sowie Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel-Tourismus GmbH.„Die Eifel ist immer einen Besuch wert“, meinte Bürgermeister Maximilian Mumm in seiner Begrüßung. In Köln geboren, outete er sich als bekennender Eifelfan und dankte den Autoren, dass sie „uns die Eifel mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft von einer ganz neuen Seite zeigen“. Dabei freute er sich besonders, dass mit der Burg Eltz, der Stiftskirche Münstermaifeld, dem Heimat- und Erlebnismuseum Münstermaifeld sowie der St. Georgkapelle Polch auch die Maifelder Schönheiten vorgestellt werden.
Dr. Karl Graf zu Eltz schwärmte von dem tollen Geruch wie dem wunderbaren mattschimmernden Papier des neuen Buches und sprach von der großen Ehre, dass die Burg Eltz den Titel eines Monumente-Bandes schmücken darf. Dabei meinte er: „Die Eifel ist etwas für Spezialisten. Man muss imstande sein, ihre besondere Schönheit zu sehen und sie mit dem Herzen begreifen.“
Landrat Dr. Alexander Saftig erinnerte daran, dass die Leute früher gerne an der Eifel vorbei nach Trier durch geschickt wurden: „Keiner wollte aus der Eifel stammen, denn damit hätte er ja seine ärmliche Herkunft verraten. Das hat sich glücklicherweise geändert.“ Heute ist die Eifel beliebt nicht nur bei Wanderern oder Naturliebhabern, sondern auch bekannt als Schauplatz für Kriminalromane und -filme.
Die gerade gekauften Bücher wurden von den Autoren direkt signiert.„Dieses Buch wird den Reisenden wie den Menschen vor Ort die Augen öffnen für die Schätze der Eifel“, versprach Verlagsleiterin Gisela Thalheim und nutzte die Gelegenheit zur Kurzvorstellung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die in den vergangenen 25 Jahren 4500 Förderprojekte mit rund 500 Millionen Euro unterstützt hat. Möglich machten das mehr als 200.000 Personen, Institutionen, Förderer und Spender. Auch die Überschüsse aus dem Buchverkauf werden wieder für die Aufgaben des Denkmalschutzes genutzt.
Mit dem Blick des Reisenden haben die aus Frankfurt und Köln stammenden Autoren zwei Jahre lang die Eifel erkundet und konnten dabei staunen über Schönheiten, die die Einheimischen noch nicht oder nicht mehr sehen. In einem kurzweiligen Vortrag präsentierten sie eindrucksvolle Fotos ihrer Reise durch die östliche, nördliche und südliche Eifel vom Maifeld, über Bad Neuenahr-Ahrweiler und die Maare bis nach Bitburg und Prüm: „Die Kelten brachten den Hopfen, die Römer den Wein und wir stehen heute vor der Wahl: Bier oder Wein oder doch lieber feinstes Eifelwasser.“

Den 240 starken Bildband Eifel mit 300 teils großformatigen Fotos gibt es für 34,80 €  im 
Bürgerbüro in Polch und bei der Tourist-Information Maifeld in Münstermaifeld.

 
 
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