Brandschutz verbessern und Energie einsparen: In den Ferien wird in den Grundschulen Lonnig und Polch gearbeitet

Die Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld nutzt die Sommerferien für zwei große Baumaßnahmen: Während die Grundschule Lonnig brandschutztechnisch auf den neuesten Stand kommt, wird in der Grundschule Polch ein Mini-Blockheizkraftwerk installiert.

 


Start der Baumaßnahme an der Grundschule Lonnig.Wenn die Jungen und Mädchen am 19. August ihren ersten Schultag nach den großen Ferien haben, merken sie vermutlich kaum eine Veränderung. Tatsächlich wird sich in Lonnig aber viel getan haben, um ihre Sicherheit im Falle eines Brandes zu garantieren. Feuerhemmende und rauchdichte Türen sowie Verbindungstüren in drei Klassenräumen im Obergeschoss werden eingebaut. Eine zusätzliche Außentreppe sorgt für einen zweiten Rettungsweg und vernetzte Rauchwarnmelder werden installiert. Insgesamt gibt die Verbandsgemeinde für Brandschutzmaßnahmen an der Grundschule Lonnig 40.000 Euro aus.
In der Grundschule Polch sieht der Arbeitsplan für die Ferien energetische Veränderungen nach der neuesten Technik vor. Hier entsteht eine „Erdgas-Brennwert-Kaskade mit Blockheizkraftwerk“. Das Mini-Blockheizkraftwerkübernimmt die Grundversorgung; die so genannte Kaskade von mehreren kleinen, hintereinander geschalteten Thermen sichert den zusätzlichen Energiebedarf in Spitzenzeiten. Dabei ist die Anlage so ausgelegt, dass sie über eine Fernwärmeleitung auch die 1996 und 2000 errichteten Erweiterungsbauten versorgen kann, wenn die dort installierten Heizungen ausgetauscht werden müssen.

Auch an der Grundschule Polch wird in den Ferien gearbeitet.Im November vergangenen Jahres hatte sich nach einer Undichtigkeit im Edelstahlkessel und der anschließenden Überprüfung der Heizungsanlage im Altbau der Grundschule St. Georg in Polch gezeigt, dass eine Reparatur nicht mehr möglich und eine neue Anlage notwendig war. Nach Prüfung von mehreren Alternativen entschied man sich zusammen mit dem Planungsbüro für die genannte Variante.
Weil ein Ausfall der Heizungsanlage denkbar schien, wurden im ersten Bauabschnitt im November 2012 die Gasbrennwertgeräte beschafft. Dies geschah an nur drei Tagen während des Schulbetriebs. Im jetzigen zweiten Bauabschnitt erfolgt der Einbau eines Klein-Blockheizkraftwerks mit Fernleitungsanbindung. Der erzeugte elektrische Strom soll nicht ins öffentliche Netz eingespeist, sondern möglichst in der Grundschule eingesetzt werden, ebenso wie die Abwärme, die wieder zur Grundwärmeversorgung genutzt wird.
„Insgesamt investieren wir ca. 120.000 Euro“, sagt Bürgermeister Maximilian Mumm, „damit sind wir energietechnisch aber auf dem neuesten Stand und haben auch für die Zukunft vorgesorgt“.

 
 
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