Kleine Gärtner sorgen für ein großes Blumenmeer

Erst kommt die Arbeit, dann das Vergnügen. Diese Erfahrung machten diesen Sommer auch die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätten „Regenbogen“ in Ochtendung und „Villa Kunterbunt“ in Welling. Die Kitas beteiligten sich an der Aktion „Blühendes Maifeld-Pellenz“. Das Regionalmanagement Maifeld-Pellenz hatte diesen Wettbewerb im Frühjahr ins Leben gerufen, um die Heimat zum Blühen zu bringen. Neben Hobbygärtnern, Gemeinden und Schulen machten auch die Kindergärten mit. So konnten schon die jüngsten Maifelder erfahren, dass aus wenigen Samenkörnern ganze Blumenmeere entstehen (können). Sie lernten aber auch, dass die Pflanzfläche vorher bearbeitet werden muss und dass nicht alles Kraut, das sich zeigt, immer erwünscht sind.

 


Blumenwiese Kinderhaus Regenbogen Ochtendung.„Das war total schön und hat uns allen Riesenspaß bereitet“, freut sich Nicola Laubenthal, die im Kindergarten Welling zusammen mit ihrer Kollegin Rebecca Siekmann die Aktion betreut hat, bei der zwei gemeindeeigene Flächen in Blütenmeere verwandelt wurden. Unterstützung fanden sie auch bei Dirk Nolden aus Welling, der dafür eine Grünfläche pflügte. „Anschließend waren wir zusammen mit den Kindern mit der Schaufel im Einsatz“, erinnert sich die junge Erzieherin und betont, dass alle 25 Kinder ihrer Gruppe mitgemacht haben. Dabei haben natürlich die „Großen“, die Drei- bis Sechsjährigen, geschafft, während die Kleinen mehr zuschauten, das Wachstum der Pflanzen aber stets im Blick behielten. So hatten und haben alle zusammen ihre Freude, denn zurzeit werden gemeinsam Blumensamen als Grundstock für nächstes Jahr gesammet.
Die Wellinger Kinder beim Einsäen.Auch die Ochtendunger Junggärtner vom Kinderhaus „Regenbogen“ waren mit großem Eifer bei der Sache. Besonders die Vorbereitung der Blühfläche mit Hilfe des ortsansässigen Landwirtes Clemens Neises und seines Traktors (!) war interessant. Beim anschließenden Einsäen legten ihre vier- bis sechsjährigen Schützlinge dann selbst Hand an, berichtet die Leiterin Martina Neuert-Israel und sagt: „Das ist eine schöne Sache. Wir waren gerne dabei und - sollte die Aktion im kommenden Jahr wiederholt werden – sind wir auf jeden Fall wieder mit von der Partie.“
Nach der Arbeit des Einsäens hatten die Wellinger Kitakinder das Vergnügen.Wie die kleinen Gärtner im Wettbewerb abgeschnitten haben, wird sich Ende des Jahres zeigen, wenn die Fotodokumentationen aller Teilnehmer ausgewertet sind und die Juroren entschieden haben. Gewonnen haben die Kindergärten aber auf jeden Fall, nämlich Erfahrungen und Eindrücke im Umgang mit der Natur.

 
 
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