Mit Eifer gegraben, gejätet und gesät

Auch die Jungen und Mädchen der Grundschulen St. Barbara in Welling und St. Jakobus in Lonnig nahmen am Wettbewerb „Blühendes Maifeld-Pellenz“ teil.

 


Die Lonniger Grundschüler im Einsatz.Zusammen mit der Schulsozialarbeiterin der beiden Grundschulen, Sonja Brungs, bereiteten die Kinder im Mai 2013 jeweils eine kleine Fläche auf den beiden Schulgeländen für das Einsäen der Wildblumenmischungen vor: Mit viel Spaß und Engagement wurde Gras entfernt, der Boden gelockert, umgegraben und schließlich eingesät. Das zu Beginn des Frühsommers schlechte Wetter war genau richtig für die Pflänzchen.
Während in Welling nur eine sehr kleine Fläche von knapp drei Quadratmetern zur Verfügung stand, hatten sich die Lonniger viel vorgenommen: Sie beackerten einen an die 20 qm großen Randstreifen am Schulgelände und mussten dabei den Boden vollständig umgraben, jede Menge Unkraut und ganze Grasnarben beseitigen.
Die Wellinger Grundschüler hatten nur eine sehr kleine Fläche zur Verfügung.In den folgenden Wochen wurde immer wieder geschaut und fotografiert, was denn da zum Blühen kam. „Zwar ist keine `perfekte` Blühfläche entstanden, dennoch hat es den Kindern Spaß gemacht, immer wieder die heranwachsenden Blümchen zu betrachten und zu schauen, was da genau blüht“, fasst Sonja Brungs zusammen.
Hintergedanke des Wettbewerbs „Blühendes Maifeld-Pellenz“ ist es, möglichst viele Flächen zum Blühen zu bringen und somit die Nahrungsquelle für bestäubende Insekten wie Bienen, Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge, etc. zu sichern. Ihre Nahrungsquellen sind gerade durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung und den hohen Versiegelungsgrad auf öffentlichen und privaten Flächen, stark eingeschränkt. Doch Bienen, Hummeln und Co. sind für die Landwirtschaft und letztendlich für uns Menschen unersetzlich - sie sichern durch die Bestäubung die Ernteerträge.

 

 
 
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