Neueste Technik versorgt die Grundschule Polch

Regenerative Energien und Kraft-Wärme-Kopplung – das sind die Stichworte der Zukunft. Damit sollen bis 2020 ein Viertel der bundesweit genutzten Energie erzeugt sein. In der Verbandsgemeinde Maifeld übernimmt auch hier Vorreiterfunktion. Jetzt wurde die zweite Anlage neuester Technik installiert. Nach der Wernerseckhalle in Ochtendung verfügt nun auch die Grundschule Polch über ein Miniblockheizkraftwerk. Vergangene Woche wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen.

 


Blick auf die Wärmepumpe mit Diplomingenieur Kurt Schmitt (vorne) und (von rechts) Herbert Schlereth, Marc Daub, Bürgermeister Maximilian Mumm, Dieter Schiller, Rolf Weber.In den Sommerferien war das Heizkraftwerk in der Grundschule Polch installiert worden. Damit wurde praktisch unbemerkt von Schülern und Lehrern die Heizungsanlage nicht nur erneuert, sondern auf neueste Technik umgestellt. Bürgermeister Maximilian Mumm, „Hausherr“ Rektor Herbert Schlereth, Diplomingenieur Kurt Schmitt vom Ingenieurbüro IFH Energie und Umwelt, Dieter Schiller, Geschäftsführer Firma Leersch, Marc Daub von der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld und Hausmeister Weber trafen sich zu offiziellen Übergabe im Keller der Grundschule Polch. Schon auf dem Weg dorthin machte die neu installierte kleine Signal-Ampel im Treppenhaus deutlich: Alles im grünen Bereich, die Anlage läuft.
Ein halbes Stockwerk tiefer erklärte Kurt Schmitt dann Funktion und Technik des Mini-Blockheizkraftwerks, das die Grundversorgung der Schule übernimmt, während die im Nebenraum installierte so genannte Kaskade von mehreren kleinen, hintereinander geschalteten Thermen den zusätzlichen Energiebedarf in Spitzenzeiten sichert.
Offizielle Inbetriebnahme des Miniblockheizkraftwerks in der Grundschule Polch.Der erzeugte elektrische Strom wird in der Grundschule direkt eingesetzt, nur der Überschuss kommt ins elektrische Netz. Auch die Abwärme wird wieder zur Grundwärmeversorgung genutzt.
Dabei ist die Anlage so ausgelegt, dass sie über eine Fernwärmeleitung auch die 1996 und 2000 errichteten Erweiterungsbauten versorgen kann, wenn die dort installierten Heizungen ausgetauscht werden müssen.
„Das ist neueste Technik“, sagteKurt Schmitt mit Blick auf den grünen Kasten an. Zur Demonstration der guten Schallisolierung schraubte er die Verkleidung auf, woraufhin der Motor in voller Lautstärke zu hören war.
Bürgermeister Maximilian Mumm freute sich über den guten Start der neuen Anlage: „Damit sind wir energetisch auf dem neuesten Stand und haben bestens vorgesorgt für die Zukunft.“
Insgesamt wurden ca. 120.000 Euro investiert. Zuschüsse gibt es in Form von Steuererleichterungen.

 
 
Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Einverstanden