Wanderung mit Manuel Andrack: Naturfreunde aus ganz Deutschland waren begeistert von Eltzer Burgpanorama

Die einen lobten den weiten Ausblick, die anderen staunten über die Vielfalt auf den Ackerflächen entlang des Weges. Aber alle waren sich einig: Der Traumpfad Eltzerpanorama ist toll! 30 Naturfreunde aus ganz Deutschland beteiligten sich an einer Wanderung mit Manuel Andrack auf Deutschlands schönstem Wanderweg 2013. Organisator war die Firma Kytta mit ihrer Aktion „Kytta bewegt“, die aus einer Vielzahl von Anmeldungen 30 Teilnehmer ausgelost hatte.

 


Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Maximilian Mumm, Manuel Andrack, Michael Schwippert (REMET) und dem Wegepaten Stefan Frieb-Preis.Unter den glücklichen Gewinnern waren auch Stefan Frieb-Preis und seine Frau Helga. Dabei outete sich der Münstermaifelder aber nicht als Wegepate, sondern „ging einfach mit“ in der Gruppe, die um 9:30 Uhr nach der Begrüßung durch Bürgermeister Maximilian Mumm am Gemeindehaus Wierschem startete. „Die Wanderer kamen aus dem ganzen Bundesgebiet“, berichtet er nach einem sehr schönen und erlebnisreichen Tag mit vielen Gesprächen. Der Älteste war aus Völklingen in Niedersachen angereist und an die 70 Jahre alt. Der Jüngste, Scout des Westerwaldsteiges, war Anfang 30.
Überhaupt machten zahlreiche Männer und Frauen zwischen 30 und 50 Jahren mit. Wandern, früher mehr eine Leidenschaft im fortgeschrittenen Alter, wird auch bei jüngeren Menschen immer beliebter. Entsprechend groß ist derzeit auch der Run auf den Traumpfad Eltzer Burgpanorama, der zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt wurde. Schon am frühen Morgen eines normalen Wochentages präsentiert sich der erweiterte Parkplatz am Feuerwehr- und Gemeindehaus Wierschem gut gefüllt. Am Wochenende beklagen sich Anwohner über zugeparkte Straßen.
Alle wollen den viel gerühmten Weg selbst erleben. Da ging es auch den Teilnehmern der Gruppe um Manuel Andrack nicht anders. Obgleich für sie die Begleitung des „Wanderpapstes“ noch einen besonderen Anreiz darstellte. Dabei hielt sich Andrack während der Wanderung mehr im Hintergrund. Bei einer Rast im Café der Burg Eltz las er aus seinem neuen Buch und er erzählte, dass er Eltzer Burgpanorama sehr schön finde und deshalb schon dreimal gegangen sei. Die Wanderführung übernahm aber der Eifelverein Cochem.
Schon auf dem Kolm zwischen Wierschem und Keldung wurde auf den Blick auf Burg Pyrmont, Hohe Acht, Hochsimmer und Krufter Ofen hingewiesen. Viele Ahs und Ohs gab es natürlich, als sich dann die Burg Eltz zeigte. Immerhin die Hälfte der Wanderer sahen die vom 500-Mark-Schein bekannte Ritterburg schlechthin zum ersten Mal. Nach einer Rast im Burgcafé ging es entlang der Elz hinunter zur Ringelsteiner Mühle zum Mittagessen, ehe der Aufstieg zurück aufs Maifeld begann. Dabei stöhnte zwar der eine oder andere etwas („ich sage dann immer: Die Rolltreppe ist beantragt“, meint Stefan Frieb-Preis). Oben angekommen und mit Blick auf Hunsrück, Treiser Schock, Buchholz und Nördershausen waren aber alle hochzufrieden.
„Wir alle hatten viel Freude“, sagt der Wegepate und berichtet von dem Westerwaldsteig-Scout, der die gute Markierung des Traumpfades Eltzer Burgpanorama lobte, von dem Teilnehmer aus dem Schwarzwald, der die hohen engen Täler zu Hause kennt und auf dem Maifeld von der Weite und den guten Ausblicken beeindruckt war, von dem Niedersachsen, der sich über das bewaldete Mittelgebirge mit den moderaten Steigungen freute. Frieb-Preis: „Das war toll und hat allen sichtlich viel Spaß gemacht. Bestimmt kommen auch einige Teilnehmer wieder zu uns aufs Maifeld mit dem schönsten Wanderweg Deutschlands.“

 
 
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