Wasserbauer aus ganz Deutschland kümmern sich um Polcher Dorfbach

Gelernte Theorie praktisch umsetzen und dabei etwas Bleibendes schaffen - das wollen die angehenden Wasserbauer aus ganz Deutschland, die in Koblenz ausgebildet werden. Die Möglichkeit dazu bietet die Verbandsgemeinde Maifeld mit der Bachpatenschaft. Am St. Georgenbach in Polch dürfen sich die jungen Leute künftig bei Renaturierungsmaßnahmen austoben. Die rechtliche Voraussetzung wurde jetzt mit der Unterzeichnung des Bachpatenschaftsvertrags zwischen der Verbandsgemeinde Maifeld auf der einen und dem Berufsbildungszentrum Koblenz (BBIZ)sowie der Koblenzer Berufsbildenden Schule (BBS)Technik auf der anderen Seite geschaffen.

 


Erinnerungsfoto vor dem Rathaus Polch.„Es ist schön, dass sich jemand, der nicht aus unserer unmittelbaren Umgebung kommt, hier einbringen will“, meinte Bürgermeister Maximilian Mumm mit Blick auf die ca. 20 jungen Männer und Frauen sowie Ausbilder, die Erwin Langen, Leiter des Berufsbildungszentrums, und Rainer Probst, Leiter der BBS Technik, zur Vertragsunterzeichnung mitgebracht hatten.
Im Anschluss an die Formalie und nach einem Erinnerungsfoto auf der Treppe vor dem Alten Rathaus in Polch ging es gleich vor Ort an den in früheren Jahren begradigten St. Georgenbach zwischen Polch und Mertloch. Nachdem beherzte Männer Gras und Brennnesseln niedergetreten hatten, wurde der kleine Dorfbach sichtbar. Auf einem ca. 1,7 Kilometer langen Teilstück zwischen Radwanderweg Maifeld und der L113 werden die künftigen Wasserbauer, zu deren Beruf die naturnahe Unterhaltung der Fließgewässer gehört, bald messen, planen, Konzepte erarbeiten und umsetzen, damit der Bach wieder möglichst naturnah fließen kann.

Unterzeichnung des Bachpatenschaftsvertrags mit Bürgermeister Maximilian Mumm, Rainer Probst und Erwin Langen (von vorne links).„Wir freuen uns auf ein tolles und vor allem erfolgreiches Projekt“, kündigte Erwin Langen an, der die Anregung von Dr. Georg Humborg, Berufsschullehrer der BBS Technik, gerne angenommen hatte.

Besuch am St. Georgenbach.„Bei uns haben wir solche Bäche leider nicht, da ist alles zu steil“, meinte der Moselaner, der besonders eine Verbesserung der Lebensbedingungen am und im St. Georgenbach anstrebt.

 
 
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