Eintauchen ins Abenteuer Archäologie: Staatsministerin Doris Ahnen eröffnete das neue Museum

„Es ist kein Zufall, dass Kelten, Römer und Franken hier ihre Spuren hinterlassen haben“, meinte Staatsministerin Doris Ahnen bei der Eröffnung des neuen Archäologischen Museums in Münstermaifeld und schwärmte: „Die Stadt hat eine besondere Geschichte, eine besondere Lage, ein besonderes Ortsbild und ist prägend für die Landschaft zwischen Elz, Nette und Mosel.“ Von der besonderen Geschichte Münstermaifelds und der ganzen Verbandsgemeinde Maifeld zeugen die Exponate, die im neuen Archäologischen Museum präsentiert werden.

 


Staatsministerin Doris Ahnen, Bürgermeister Mumm und Museumsplaner Dr. Bersch im neuen Museum.„Dieses Museum wirbt auch für die Arbeit der Denkmalschützer“, meinte die Ministerin. Hier werde deutlich, dass sich die oft langwierigen Ausgrabungsarbeiten für alle lohnen. Von 2008 bis 2010 hatten die Fachleute der Direktion Landesarchäologie die wertvollen Funde geborgen, die beim Ausbau des Münsterplatzes entdeckt wurden. Die Baumaßnahme verzögerte sich, die Schätze aber waren von außerordentlicher Bedeutung und viel zu schade, um sie in einem wissenschaftlichen Depot zu  lagern, so Doris Ahnen. Deshalb wird zumindest ein Teil der Fundstücke in der Dauerausstellung „Reichtum. Macht. Seelenheil“ wenige Meter vom Fundort präsentiert.
„Gemeinsam haben wir etwas ganz Besonderes geschaffen“, darüber waren sich Bürgermeister Maximilian Mumm Bürgermeister und Bernd Halfen, Erster Beigeordneter Münstermaifelds und Vertreter der verhinderten Stadtbürgermeisterin Claudia Schneider, einig. Beide dankten allen Geldgebern (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz,  Lotto Rheinland-Pfalz GmbH,  VR Bank Rhein-Mosel eG, Kreissparkasse Mayen), dank deren Unterstützung die Stadt Münstermaifeld nur 17 Prozent Eigenanteil  der Baukosten selbst übernehmen musste.
Staatsministerin Doris Ahnen in der Propstei.Kreisbeigeordneter Rudi Zenz lobte als Vertreter von Landrat Dr. Alexander Saftig den hervorragend gelungenen Spagat zwischen archäologischen und städtebaulichen Anliegen. Museumsplaner Dr. Richard Bersch betonte den Glücksfall, dass die 45 sehr beigabenreichen fränkischen Gräber weder geplündert noch durch Baumaßnahmen zerstört waren und die Schätze gesichert sowie der Nachwelt erhalten werden konnten. Jedes Teil für sich erzählt eine Geschichte, die die Museumsbesucher im Gewölbekeller unter der Tourist-Information erleben können, wenn sie eintauchen ins Abenteuer Archäologie.
Wie Bürgermeister Mumm mahnte auch Dr. Bersch: Die Arbeit geht weiter. Die Plattform ist geschaffen – jetzt muss sie mit Leben erfüllt werden.

 

 
 
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