Früh übt sich der Feuerwehrmann: Jugendfeuerwehr stellt den Nachwuchs sicher

Wie wichtig gesellschaftliche Mitverantwortung und soziales Engagement sind, lernen bei der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Maifeld schon die Kinder und Jugendlichen. In acht Jugendwehren werden zurzeit ca. 60 Jungen und 20 Mädchen spielerisch auf den aktiven Dienst vorbereitet. Die Heinz Gries-Stiftung unterstützt diese Arbeit mit einer Geldspende von 2000 Euro. Peter Gries und Georg Grabkowsky vom Stiftungsrat überreichten vor dem Feuerwehrhaus in Polch einen symbolischen Scheck an die Vertreter der Jugendfeuerwehr.

 

 
Die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Pillig/Naunheim freuen sich mit Wehrleiter Martin Wolff, Bürgermeister Maximilian Mumm, Kreisjugendwart Horst Klee und dem stellvertretenden Wehrleiter Bernd Krechel (von links) über den symbolischen Scheck, den die Stiftungsratsmitglieder Peter Gries und Georg Grabkowsky (Bildmitte) von der Heinz-Gries-Stiftung vor dem Feuerwehrhaus Polch überreichten.Neben Bürgermeister Maximilian Mumm, Kreisjugendwart Horst Klee, Wehrleiter Martin Wolf und seinem Stellvertreter Bernd Krechel nahmen Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Pillig/Naunheim den Scheck entgegen. Peter Gries unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung der Feuerwehr für die Allgemeinheit und die wichtige Arbeit der Jugendfeuerwehrwarte. Gleichzeitig verriet er, dass er selbst sechs Jahre in der Jugendfeuerwehr seiner Heimatgemeinde aktiv war. Mit dem Geld soll u. a. Ausbildungsmaterial für die Maifelder Jugendwehren angeschafft werden, aber auch gemeinsame Ausflüge und Zeltlager werden damit unterstützt.
Die Jugendfeuerwehr bereitet schon die kleinen Maifelder auf die Aufgaben von Feuerwehrmännern und  -frauen vor. Mit ihrer Ausbildung verfügen die Jugendlichen über fundiertes feuerwehrtechnisches Grundwissen, auf das nach dem Übergang in die aktive Wehr weiter aufgebaut werden kann.
Die Jugendfeuerwehren  spielen auch bei der Sicherstellung des Feuerwehrnachwuchses eine entscheidende Rolle: In vielen Gemeinden rekrutiert sich der Nachwuchs bis zu 90 Prozent aus den Jugendorganisationen. Damit tragen diese maßgeblich zum Erhalt des freiwilligen Feuerwehrwesens bei.
Die Heinz Gries-Stiftung wurde 2005 von dem Polcher Unternehmer Heinz Gries ins Leben gerufen. Der heute 79-Jährige übernahm 1967 in dritter Generation den in Familienhand betriebenen Süß- und Salzgebäckhersteller Griesson-de Beukelaer und möchte mit seiner Stiftung etwas von dem Guten, das ihm im Leben widerfahren ist, zurückgeben. Die Stiftung stellt Mittel zur Förderung von gemeinnützigen Projekten im Bereich Erziehung, Kultur, Kinder-/Jugend-/Altenhilfe spwoe sozialen und kirchlichen Zwecken bereit. Bisher wurden Projekte in der Region Mayen-Koblenz mit über 100.000 Euro gefördert.

 
 
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