Klimaschutz in Kommunen: Energie sparen und die Haushaltskassen schonen

Einfach weniger verbrauchen – um Energiespartipps für die Praxis ging es in einem Technik-Workshop „Beleuchtung“ der Verbandsgemeinde Maifeld. Eingeladen dazu waren mit dem Thema befasste Mitarbeiter der Verwaltung, Haustechniker der Kommunen und Schulen sowie Orts- und Stadtbürgermeister ebenso wie Ortsvorsteher aus der Verbandsgemeinde. Während des Halbtagsseminars im Ratssaal in Polch erfuhren die 22 Teilnehmer, welche energiesparenden Konzepte es gibt und wie sie gefördert werden.

 


Bürgermeister Mumm, Renate Michel vom Regionalbüro Rhein-Mosel-Eifel, Michael Dötsch, Kommunal-Betreuer der RWE und Leiter der Region Rauschermühle, sowie Referenten und insgesamt 22 Teilnehmer des Technik-Workshops Beleuchtung vor dem Rathaus in Polch.„Die beste Ersparnis ist die Energie, die gar nicht erst verbraucht wird“, meinte Bürgermeister Maximilian Mumm bei der Eröffnung der in Kooperation mit der RWE Deutschland AG organisierten Veranstaltung. Nicht nur der Verbraucher leiste mit Energieeinsparungen seinen Beitrag zur Energiewende und zum nationalen Klimaschutz, auch die Kommunen seien dazu aufgefordert. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat eigens die ,,Kommunalrichtlinie" aufgelegt, das Förderprogramm für Klimaschutz-Projekte auf kommunaler Ebene.
Mit der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen wird den Kommunen der Einstieg in den Klimaschutz erleichtert. Ein wesentlicher Aspekt dabei sind die Energieeinsparungen bei der Gebäudeunterhaltung. Deshalb wurde als Auftaktveranstaltung zum Thema ,,Klimaschutz in Kommunen" der Technik-Workshop „Beleuchtung“ gewählt. Andreas Berwanger (RWE) gab Tipps, wie sich Strom- und Heizungsenergie sparen lassen.
Über LED-Beleuchtung informierte Rüdiger Korth von der Firma Siteco Beleuchtungstechnik GmbH (Tochterunternehmen der Firma Osram). LED-Technik gilt als zukunftweisend und besonders effizient. Deshalb wurden bereits einige Außen- und Straßenbeleuchtungssysteme in der Verbandsgemeinde entsprechend umgerüstet, jetzt sollen auch Maßnahmen im Innenbereich folgen. Dabei geht es um Energieeinsparungen als Beitrag zum Klimaschutz, aber auch als Möglichkeit, um die jährlich steigenden Energiekosten und die damit verbundene Mehrbelastung der kommunalen Haushalte einzudämmen.
Abschließend stellte Diplom-Biologin Renate Michel vom Regionalbüro Rhein-Mosel-Eifel die Aufgaben der Energieagentur Rheinland-Pfalz vor, die Kommunen, Firmen und Privatleute dabei unterstützt, die Energiewende voran zu treiben.

 
 
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