@viedel: Minister überbringt Förderbescheid in Millionenhöhe

Für @viedel gibt es Förderung in Millionenhöhe.

Minister Roger Lewentz kommt öfter mit guten Nachrichten in die Verbandsgemeinde Maifeld, diesmal jedoch war sein Besuch besonders heiß ersehnt, ging es doch gleich um mehrere Millionen Euro. Als er am vergangenen Freitag einen Förderbescheid über 3,78 Millionen Euro an Stadtbürgermeister Gerd Klasen überreichte, war die Erleichterung förmlich zu spüren. Jetzt darf die Architektenleistung ausgeschrieben und der Bauantrag gestellt werden. @viedel wechselt von der Planungs- in die Realisierungsphase.

 

Strahlende Gesichter bei der Übergabe des Förderbescheids.Das alte Krankenhaus in der Polcher Bachstraße wird zum Haus der Begegnung umgebaut.„Das ist mehr als die Sanierung eines alten Gebäudes, hier entsteht ein Bürgerzentrum“, betonte Minister Lewentz und stellte einen weiteren Besuch mit einem Förderbescheid „deutlich über 500.000 Euro“ in Aussicht. @viedel steht für das Projekt integratives Sozialgebäude. Das alte Krankenhaus in der Polcher Bachstraße soll zu einem Haus für Kultur, Generationen und Fortbildung werden. Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres beginnen die umfangreichen Sanierungsarbeiten. Wenn alles gut läuft, kann dann Ende 2022, spätestens im Frühjahr 2023 Einweihung gefeiert werden.

Erste Ideen für die Umnutzung des 1898 erbauten ehemaligen Hospitals entstanden schon 2014. In der Bachstraße gab es dieses schöne alte, stadtbildprägende Gebäude, sanierungsbedürftig und denkmalgeschützt, das bis 1977 noch als Krankenhaus genutzt wurde. Auf der anderen Seite fehlten Räume für „die soziale Mitte der Stadt Polch“, so Stadtbürgermeister Gerd Klasen. In einer Arbeitsgruppe reifte unter Einbeziehung der örtlichen Vereine schließlich der Plan für @viedel, für ein Haus der Begegnung. Geschätzte Kosten: 6,5 Millionen Euro.
Gleich zwei Fördertöpfe angezapft
Bei der Finanzierung helfen jetzt gleich zwei Fördertöpfe. Für den Grunderwerb von der katholischen Kirchengemeinde geben Bund und Land im Rahmen des Förderprogramms „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ 75 Prozent dazu. Am großen Rest beteiligen sie sich mit stolzen 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Dem Bundessonderprogramm „Soziale Integration im Quartier“ sei Dank, das Maßnahmen unterstützt, die Einrichtungen der sozialen Infrastruktur erhalten oder ausbauen. So wird @viedel für Polch bezahlbar.

 
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