Baumpflanzaktion der Kita Rüber: So macht Natur- und Gewässerpflege Spaß

Baumpflanzaktion der Kita Rüber

Bachpaten wirken tatkräftig mit beim Schutz und bei der ökologischen Verbesserung der Gewässer. Deshalb ist jeder herzlich willkommen, der sich für dieses Ehrenamt begeistert. Für den Polcher Bach im Bereich des Paradieswegs in Kaan hat Kerstin Profittlich schon die Bachpatenschaft übernommen. In Rüber werden die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte Sonnenblume jetzt auf die Patenschaft über einen Zulauf des Polcher Bachs vorbereitet.

 

Baumpflanzaktion der Kita Rüber mit Bürgermeister Mumm, Ortsbürgermeisterin Karin Butter und Susanne Hildebrandt.„Ob groß oder klein, jung oder alt – wir freuen uns über jeden neuen Bachpaten“, Bürgermeister Maximilian Mumm ermuntert alle Interessenten, sich für ihre Gewässer einzusetzen. Dabei gilt: „Man kann nicht früh genug anfangen, sich für Natur und Umwelt zu engagieren.“ Zu den jüngsten Bachpaten, den Schützlingen der Kita Wichtelwald in Kalt, wollen sich im nächsten Jahr die Kinder der Kita Sonnenblume in Rüber gesellen. Bei einer Baumpflanzaktion zusammen mit Bürgermeister Maximilian Mumm, Kitaleiterin Lydia Brück und Erzieherin Rebecca Siekmann haben sie den ersten Schritt gemacht.
Bürgermeister Mumm und Susanne Hildebrandt unterstützen die jungen Gärtner.Mit tatkräftiger Unterstützung der Erwachsenen setzten die jungen Naturschützer Schwarzerlen und Weiden am Ufer des Polcher Bach-Zulaufs in Rüber. Begleitet wurden sie dabei von Susanne Hildebrandt vom Koblenzer Ingenieurbüro für Umweltbildung, die den Nachwuchs im Rahmen der Aktion Blau-Plus des Umweltministeriums auf ihre Rolle als Bachpaten vorbereitet.

Fleißige junge Naturschützer.
Kerstin Profittlich hat die Urkunde für die Bachpatenschaft schon unterschrieben. Vor 16 Jahren nach Kaan gezogen, ist die Geländereiterin regelmäßig drei- bis viermal die Woche auf dem Paradiesweg entlang des Polcher Bachs unterwegs und spricht inzwischen sogar von „ihrem Bach“.
Kerstin Profittlich und Bürgermeister Maximilian Mumm bei der Unterzeichnung des Bachpatenschaftsvertrags. Mit dabei Sachbearbeiterin Petra Hermes und Fachbereichsleiter Peter Bleser.Als sie bei einem Ausritt zufällig sah, wie bei einer Elektrobefischung ein „Riesenvieh“ von einer Forelle entdeckt wurde, war endgültig ihr Interesse geweckt an allem, was dort wächst und lebt. Gespannt verfolgt die gelernte MTA, die elf Jahre in einem Qualitätssicherungslabor arbeitete und sich mit Wasseruntersuchungen gut auskennt, die laufende Renaturierungsmaßnahme: „Davon müsste es noch viel mehr geben.“
Dieser Meinung können sich Bürgermeister Maximilian Mumm und Sachbearbeiterin Petra Hermes von der Verbandsgemeindeverwaltung Maifeld nur anschließen: „Wir arbeiten daran, nach und nach alle unsere Gewässer dritter Ordnung zu renaturieren mit dem großen Ziel, dass jeder unserer Bäche wieder weitgehend frei und natürlich fließen kann.“ Im kommenden Jahr werden Maßnahmen am Roten Erd-Bach in Münstermaifeld und Gierschnach umgesetzt.