Denkmaltag in Münstermaifeld: Musikalischer Eintopf berührt alle Geschmackssinne

Tag des offenen Denkmals am 8. September.

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur.“ So lautet das Motto des Internationalen Denkmaltags am Sonntag, 08. September. Passend zum Thema dürfen sich die Besucher in Münstermaifeld auf ein interessantes Angebot freuen: mit Stadtführungen, freiem Eintritt im Archäologischen Museum Maifeld, einer Dauerausstellung und einem ungewöhnlichen Konzert in der ab 11 Uhr geöffneten Synagoge (Severusstraße).

 

UDas Duo ADAFINA spielt unkonventioneller Besetzung.m 17 Uhr spielt dort das Duo ADAFINA mit der unkonventionelle Besetzung Akkordeon, Flöten, Hackbrett, Marimbaphon, Vibraphon und Percussion. Almut Schwab und Jan Köhler kündigen eine Kombination von jüdischer Volksmusik (Klezmer), Tango, afroamerikanischen Rhythmen und barocker Klangwelt an. Adafina, der traditionelle Shabbateintopf der spanischsprechenden Juden, ist Namensgeber und Inspiration des Duos, das einen würzigen musikalischen Eintopf, der alle Geschmackssinne berührt“ verspricht. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Die alte Schule Münstermaifeld.Unterhaltsam wird es auch bei einer ganz neuen Spezial-Stadtführung um 16 Uhr: Manfred Becker und Walter Ritzenhofen wollen in Dialogform über Umbrüche in Kunst und Architektur am Beispiel der Stiftskirche informieren. Zuvor beginnen um 12 und 14 Uhr „normale“ Stadtführungen auch in die Altstadt, die sich aber ebenfalls am Denkmaltag-Motto orientieren.
Die Führungen starten von der Tourist-Information im Rosengarten aus. Vorher oder nachher können die Teilnehmer das Archäologische Museum im Gewölbekeller der TI besuchen. Der Eintritt ist an diesem Sonntag frei. Für die Kinder werden spezielle Malblätter der Deutschen Denkmalstiftung bereitgehalten.
Wolfgang Eberhardts Ölgemälde der Stiftskirche Münstermaifeld.In der 1898 erbauten alten Schule in der Herrenstraße 26 gibt der Maler Wolfgang Eberhardt in der Zeit von 11 bis 18 Uhr stündliche Führungen. Dabei erläutert er das Thema des Tages des offenen Denkmals „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur" am Beispiel dieses Gebäudes, das er von 30 Jahren in ein Künstlerhaus mit Atelier und Ausstellungsräumen umnutzte. Kann der Blick zurück modern sein? Diese Frage kann diskutiert werden sowohl mit Blick auf die Architektur als auch in Bezug auf Eberhardts eigenes künstlerischen Werk von über 200 Gemälden, die in der Ausstellung zu besichtigen sind.
Von 14 bis 17 Uhr geöffnet ist das Heimat- und Erlebnismuseum in Propstei II.


 
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