Der Bürgermeister informiert: „In der Krise zeigt sich der Charakter“.

Bürgermeister Maximilian Mumm

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

„In der Krise zeigt sich der Charakter“. Mit diesem Zitat von Helmut Schmidt ist die derzeitige Situation sehr gut beschrieben. Bei all den Diskussionen, die man im Fernsehen, im Internet und sonstigen Medien verfolgen kann und die sich alle damit befassen, ob dieses Virus nun gefährlich ist oder nicht, können wir als Gesellschaft das Beste machen, was wir können: Uns selber schützen!

 

Vor allem aber haben wir ein Auge auf unsere älteren und alten Mitbürger, ebenso auf die, die an entsprechenden Vorerkrankungen leiden, denn sie sind nach wissenschaftlicher Meinung die, die es am ehesten trifft. 

Wir schaffen das seit Wochen auch in der Verbandsgemeinde Maifeld und dafür danke ich Ihnen allen an dieser Stelle ganz persönlich. 

Wir nehmen derzeit viel in Kauf, seien es die Schließungen von Kindertagesstätten und Schulen oder auch die Einschränkungen im gesellschaftlichen und privaten Leben.  

Uns als Träger der Grundschulen und meinen Kolleginnen und Kollegen Stadt- und Ortsbürgermeister war bei dem Notfallplan, den wir bereits am Freitag, 13.03.2020, also dem Tag der Verkündung der Schließung am 16.03.2020, wichtig, dass unser Umgang mit der Krise so konsequent wie möglich ist. Daher haben wir, entgegen der später veröffentlichen Richtlinie des Landes, die Öffnung von Kitas und Schulen jeweils auf drei beschränkt und die Kriterien der systemrelevanten Berufe ebenfalls enger gefasst. Dies haben wir gemacht, um die Kontaktmöglichkeiten so gering wie möglich zu halten. Auch das ist uns dank Ihres Verständnisses sehr gut gelungen. 

Aktuell werden zum 04.05.2020 landesweit in den Grundschulen die 4. Klassen wieder geöffnet, damit diese Schüler / innen einen besseren Übergang zu den weiterführenden Schulen haben. Wir werden auch weiterhin für alle anderen Kinder eine Notbetreuung anbieten, diesmal mit weniger Beschränkungen, denn viele können es sich beruflich und finanziell nicht leisten, wochenlang zu Hause zu bleiben. Aber auch hier habe ich die Bitte an Sie, die Notbetreuung nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies zwingend erforderlich ist. Wir haben den Schulen und Kitas einen ergänzenden Hygieneplan zur Verfügung gestellt und stellen Masken, Desinfektionsmittel etc. in ausreichender Menge zur Verfügung, so dass jederzeit ein sicherer Umgang gewährleistet ist. 

Unabhängig von der Frage, wie jeder zu den derzeitigen bundesweiten Maßnahmen steht und welche Meinung jeder von uns zu diesem Virus hat, ist die Frage, wie wir als Gesellschaft damit umgehen, viel wichtiger. Die Rücksichtnahme und der Verzicht, sind die Dinge, die wir, wie gesagt, für die Menschen erbringen können, die sich nicht gegen dieses Virus wehren können. Und ebenso schützen wir uns selbst. 

Genau diesen Charakter zeigen wir in dieser Krise.

Ich danke Ihnen.

Ihr Maximilian Mumm

Bürgermeister


 


 
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