Dorffunk: 1000 Maifelder funken mit

Per Dorffunk Neues aus der Region erfahren.

In einem Monat ging es praktisch von Null auf 1000: Seit 20. Mai ist der Dorffunk auf der Ebene der Verbandsgemeinde Maifeld freigeschaltet. 995 Personen mit Heimatgemeinde auf dem Maifeld haben sich seitdem registriert. Das entspricht neun bis zehn Prozent aller Haushalte der Verbandsgemeinde. 

 

Mit dem Dorffunk kann man nicht mit der ganzen Welt, aber mit Menschen seiner Region kommunizieren.„Ich denke, man kann durchaus von einem gelungenen Start sprechen“, freut sich Bürgermeister Maximilian Mumm und ist gespannt auf die Zahlen im nächsten oder übernächsten Monat. Bis 20. Juni wurden auf Verbandsgemeindeebene 115 Beiträge eingestellt, nicht mitgerechnet sind Beiträge, die unter die „Plausch-Funktion“ der Ortsgemeinden fallen. Dazu gab es 226 Kommentare.

19 der 24 Maifelder Kommunen haben sich ein Reporterkonto zugelegt, mit dem sie Nachrichten aus der Gemeinde und aus der Stadt melden können. Die Verteilung der Nutzerinnen und Nutzer aber ist von Ort zu Ort unterschiedlich. So gab es in den Münstermaifelder Stadtteilen Küttig und Mörz mit 72 bzw. 65 im Verhältnis zur Einwohnerzahl sehr viele Anmeldungen. Ähnlich verhält es sich in Trimbs (66) und Rüber (60) sowie in den deutlich größeren Kommunen Stadt Polch (180) und Gemeinde Ochtendung (102). Man muss allerdings nicht zwingend im Ort wohnen, um diesen als Heimatgemeinde anzuwählen. „Ich denke, gerade auch ehemalige Einwohner werden sich in den kleinen Orten über Dorffunk auf dem Laufenden halten,“ erklärt sich der Demografiebeauftragte Marc Battenfeld manch hohe Nutzerdichte.

Er ist sich sicher, dass einige Orte noch deutlich zulegen werden: „Unser Ziel ist es, den Dorffunk als örtlichen Nachrichtendienst zu etablieren. Hier kann man sich informieren, man kann bieten, helfen oder sich ganz einfach unterhalten.“ Damit bietet das vom Fraunhofer-Institut entwickelte Programm eine gute Möglichkeit der dörflichen Online-Kommunikation. Battenfeld: „Mein digitales Dorf in der Tasche ermöglicht, Informationen im Dorf schnell, unkompliziert und vor allem datensicher weiterzugeben“.

Die Dorffunk App laden - so geht’s: Mit dem Smartphone Apple Store oder Google Play Store öffnen und die App kostenfrei herunterladen, Registrieren mit einer Emailadresse, Heimatgemeinde auswählen und Funkradius (Umkreis an Orten, über die man informiert werden möchte) einstellen. Fertig!


 
Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Einverstanden