Energieverbrauch und -kosten gesenkt: Beste Ergebnisse fürs Abwasserwerk Maifeld

Benchmarking

Sehr gute Ergebnisse können sogar noch besser werden. Das zeigt die jüngste Benchmarkinginitiative „Gutes Wasser – Klare Preise“, in der sich unser Abwasserwerk dem landesweiten Vergleich mit 79 rheinland-pfälzischen Abwasserwerken stellte. Nicht nur, dass die Maifelder zum vierten Mal in Folge einen hervorragenden vorderen Platz belegten, sie senkten Energieverbrauch und -kosten noch um stolze 26 Prozent.

 

Die Kläranlage Nothbachtal von oben.Investitionen machen sich bezahlt
Das geht aus dem Abschlussbericht hervor, den die stellvertretende kaufmännische Leiterin des Abwasserwerks Maifeld, Nina Josten, jetzt dem Werkausschuss vorstellte. Die Zahlen zeigen: Vergangene Investitionen in die Kläranlagen machen sich bezahlt. So stellt die Kläranlage Nothbachtal beispielsweise seit ihrer Erweiterung 60 Prozent des für alle Anlagen benötigten Stroms selbst her.
Abwasserwerk Maifeld schneidet überdurchschnittlich gut ab
In praktisch allen Punkten, Gebühren, Energieverbrauch und Sicherheit ebenso wie Qualität, Betriebsaufwand und Kundenservice schneiden die Maifelder überdurchschnittlich gut ab. Mit erfreulich geringem Aufwand für Ableitung und Behandlung sorgen unsere Kläranlagen für sehr gut gereinigtes Abwasser. Dabei zahlen die Bürger hier deutlich weniger Gebühren und -beiträge als in vielen anderen Kommunen des Landes.
Gebühren bleiben in den nächsten Jahren konstant
So soll es bleiben. Die Sätze werden 2019 und voraussichtlich auch in den Folgejahren konstant bleiben. Und das bei stetiger Reduzierung der für den Bau und die Modernisierung der Kläranlagen entstandenen Schulden.  An größeren Maßnahmen steht in der nahen Zukunft nur die Sanierung von Kanalabschnitten an. „Die gesamten 210 Kilometer Kanal in unserer Verbandsgemeinde wurden schon befahren, nicht einmal bei einem Fünftel besteht Handlungsbedarf“, freut sich Werkleiter Rolf Bleser. Davon können viele seiner Kollegen, die teilweise noch nicht einmal eine komplette Bestandsaufnahme erreicht haben, nur träumen.
Kein Wunder, dass Bürgermeister Maximilian Mumm voll des Lobes ist: „Wir schonen die Umwelt, halten die Kosten aber niedrig. Besser geht es nun wirklich nicht.“

 
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