Feierstunde in Lonnig: Mit neuem TSF-W ist die Feuerwehr noch besser aufgestellt

Beim Lonniger Feuerwehrfest gab es besonderen Grund zum Feiern: Die Löschgruppe Lonnig der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Maifeld stellte ein neues Löschfahrzeug in den Dienst. Das sogenannte Tragkraftspritzenfahrzeug–Wasser, kurz TSF-W, ersetzt ein mittlerweile 29 Jahre altes TSF. Damit sind die Lonniger auf dem neusten Stand der Technik.

 

Strahlende Gesichter bei der Fahrzeugeinweihung in Lonnig: Über das neue TSF-W freuen sich (von rechts): Beigeordneter Dr. Bernhard Koll, Wehrleiter Martin Wolff (mit dem künftigen Feuerwehrnachwuchs auf dem Arm), Dechant Jörg Schuh, der stellvertretende Wehrführer Nico Kasper, Wehrführer Mathias Lang, Ortsbürgermeister Stefan Dörr und der stellvertretende Wehrleiter Bernd Krechel.Der Beigeordnete der Verbandsgemeinde Maifeld, Dr. Bernhard Koll, und Wehrleiter Martin Wolff übergaben das TSF-W in einer Feierstunde an Wehrführer Mathias Lang. Dabei freute sich Dr. Koll, dass die Verbandsgemeinde ihrer Feuerwehr solch gut ausgestattete Fahrzeuge nach dem aktuell erforderlichen technischen Standard beschaffen kann. Wehrleiter Wolff dankte dem Beigeordneten und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und betonte, wie wichtig diese neue Technik gerade im Rahmen der Unterstützungsleistung im Bereich der Tagesverfügbarkeit für die Maifelder Feuerwehr ist: „Mit diesem neuen Fahrzeug sind wir wieder etwas besser aufgestellt und können noch intensiver zusammenarbeiten.“
Ortsbürgermeister Stefan Dörr zeigte sich erfreut, dass die leistungsstarke Truppe die Lonniger Wehr jetzt auch ein leistungsfähiges, neues Fahrzeug in Empfang nehmen kann. Im Anschluss an die Übergabe segnete Dechant Jörg Schuh das neue Fahrzeug ein und wünschte den Kameraden, dass sie stets unfallfrei und gesund heimkehren.
Eine umfangreiche Zusatzbeladung macht das TSF-W zu einem hochwertigen Einsatzmittel. Neben einem Überdrucklüfter gibt es einen Stromerzeuger, Komponenten zur Einsatzstellenausleuchtung und eine Motorkettensäge. Für die Brandbekämpfung ist ein 600 Liter Löschwasserbehälter verbaut. Das Wasser wird über eine Kreiselpumpe mit einer maximalen Leistung von 1000 Litern pro Minute abgegeben. Der 180 PS-Dieselmotor ermöglicht dem 7,5-Tonnen-Fahrgestell ein zügiges Vorankommen. Im Innenraum ist Platz für sechs Feuerwehrleute, zwei können sich schon während der Anfahrt mit einem sogenannten Pressluftatmer ausrüsten.
Für das Fahrzeug, das nun für mindestens 20 Jahre im Dienst der Feuerwehr Maifeld steht, sind insgesamt Kosten in Höhe von 167.000 Euro entstanden. 38.000 Euro davon übernahm das Land Rheinland-Pfalz.
Mit den Lonniger Wehrleuten freuten sich auch zahlreiche Kameraden der umliegenden Wehren über das neue Löschfahrzeug. Aus dem ganzen Landkreis waren sie zur Fahrzeugeinweihung gekommen, um sich über den Maifelder Neuzugang zu informieren.

 
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