Hochwassevorsorgekonzept: Mit dem Förderbescheid fällt der Startschuss

Gute Nachricht aus Mainz. Der Förderbescheid für die Erstellung eines Maifelder Hochwasservorsorgekonzepts ist eingetroffen. Damit kann das schon im vergangenen Jahr vom Verbandsgemeinderat Maifeld unter Vorbehalt der Förderung beauftragte Thürer Ingenieurbüro loslegen. Für die gesamte Verbandsgemeinde und jede einzelne Kommune sollen Gefahrenschwerpunkte erkannt und Strategien erarbeitet werden, diese potentiellen Gefahren zu verringern bzw. ihnen im Ernstfall zu begegnen.

 

Bürgermeister Maximilian Mumm übergibt den Förderbescheid an Sachbearbeiterin Petra Hermes und Fachbereichsleiter Rolf Bleser.„Es handelt sich um ein Hochwasservorsorge- nicht um ein Hochwasserschutzkonzept“, betont Bürgermeister Maximilian Mumm, der dieses große Vorhaben als ganz wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge für die Maifelderinnen und Maifelder sieht. „Einen 100prozentigen Schutz gibt es nicht. Wir können nur versuchen, abzumildern und uns gut vorzubereiten.“ Dass es immer wieder Starkregen geben kann, der möglicherweise zu Überschwemmungen führt, steht außer Frage. Laut der rheinland-pfälzischen „Sturzflutgefahr-Karte“ sind die Maifelder Kommunen, Stadtteile und Höfe bis auf wenige Ausnahmen hoch gefährdet, wenn in einer Stunde 15 bis 25 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen oder Wolkenbrüche in sechs Stunden für 20 bis 35 Liter je Quadratmeter sorgen.
Die Gefährdungsanalyse des Landes dient als Grundlage für das Hochwasservorsorgekonzept. Deshalb ist Handeln angesagt. Die Bürgerinnen und Bürger, ihr Wissen und ihre Ideen werden dabei mit eingebunden. Sie können melden, wo es in der Vergangenheit zu Hochwasser kam, die Fachleute vom Ingenieurbüro Dr. Siekmann + Partner bei Ortsbegehungen wie öffentlichen Infoveranstaltungen begleiten. Denn das Hochwasservorsorgekonzept, das zu 90 Prozent von der Aktion Blau-Plus des Landes gefördert wird, ist ein Arbeitsprogramm, eine Checkliste für den Notfall. Am Schluss soll stehen, wer was tun und wie jeder einzelne sich selbst schützen kann.
Die Verbandsgemeindeverwaltung wird regelmäßig über die einzelnen Bereiche berichten und gesondert zu den jeweiligen Bürgerveranstaltungen einladen.

 
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