Lust auf Kultur und Geschichte? Wie wäre es mit einem Besuch unserer Burgen

Burg Bischofstein.

Lust auf Kultur und Geschichte? Besuchen Sie doch mal alle unsere Maifelder Burgen. Von der wohl berühmtesten, der Burg Eltz in Wierschem, über Burg Pyrmont (am Rande unserer Verbandsgemeinde hinter Pillig) und der hoch übers Moseltal ragenden Burg Bischofstein in Münstermaifeld-Lasserg bis hin zur Burgruine Wernerseck in Ochtendung gibt es dabei viel zu sehen.

 

Burg Eltz. Foto: Klaus BreitkreutzWer die Burg der Burgen mitten im Eltzer Wald schon um 9:30 Uhr erobert, kann das „Stein gewordene Märchen“ vor dem großen Besucheransturm erleben. Hier auf Burg Eltz mit der unvergleichlichen Architektur und der originalen Einrichtung aus acht Jahrhunderten wandelt der Besucher auf den Spuren berühmter Zeitgenossen. Viele gekrönte Häupter, Staatspräsidenten, Dichter, Maler, aber auch „Normalsterbliche“ aus der ganzen Welt haben schon die besondere Atmosphäre der bekanntesten Burg auf dem Maifeld genossen. Öffnungszeiten bis 01. November von 9:30 bis 17:30 Uhr.
Burg Pyrmont.


Nur wenige Kilometer entfernt steht die Burg Pyrmont auf einem Schieferfelsen nahe Roes und Pillig über dem Wasserfall des Elzbachs. Drei große Epochen der europäischen Kulturgeschichte spiegeln sich hier wider: Aus dem Mittelalter sind die Burgmauern und –türme erhalten, vom Barock stammen die großen Fenster, Alt und Neu wurden in der Moderne vereint, als Düsseldorfer Architekten die Burg in den 60er Jahren wieder aufbauten. Vom 01. Mai bis einschließlich 03. Oktober sind Besichtigungen sonn- und feiertags ohne Führung von 11 bis 16 Uhr möglich.
Burg Bischofstein ragt von Lasserg aus über das Moseltal.



Burg Bischofstein, die in Lasserg weit über die Moselhöhen ragt, hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut und 1689 zerstört, kam die Ruine 1880 in Privatbesitz, wurde als Genesungsheim, Lazarett, Flüchtlings- und seit 1954 vom neuen Eigentümer Fichte-Gymnasium in Krefeld als Schullandheim genutzt. Der Burgturm kann von April bis Oktober freitags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr erstiegen werden. Künftig soll auch die komplette Umwanderung vom Turm über die Sonnenterrasse bis zur Pauluskapelle und weiter Richtung Burgen ermöglicht werden.
Die im 15. Jahrhundert als Grenzfeste zwischen Ochtendung und Plaidt erhaltene Burgruine Wernerseck kann derzeit nur von außen bewundert werden. Eine Begehung ist während der derzeit laufenden Sanierungsarbeiten der Ringmauern nicht möglich. Aber auch der eindrucksvolle Blick auf die spätmittelalterliche Wehranlage lohnt sich. Die Sicht ist von allen Seiten gegeben, aber besonders imposant von den Wanderwegen im Nettetal aus. Voraussichtlich 2019/2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann ist ein Tag der offenen Tür geplant und können beim Förderverein Burg Wernerseck auch Burgführungen angefragt werden.