Maifeld-Radweg: Erweiterung nach Bassenheim bietet freie Fahrt Richtung Koblenz

An den Bahnhöfen Ochtendung (Foto) und Bassenheimw wurde gefeiert.

Freie Fahrt auf der neuen Radwanderstrecke zwischen Ochtendung und Bassenheim: Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch, Amtskollege Arno Schmitz (Bassenheim) sowie die Bürgermeister Maximilian Mumm (Maifeld) und Thomas Przybylla (Weißenthurm) durchtrennten am vergangenen Samstag das symbolische Band und gaben das 6,1 Kilometer lange Teilstück der ehemaligen Bahnstrecke offiziell frei.

 

Neben Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch sowie den Bürgermeistern Maximilian Mumm (VG Maifeld) und Thomas Przybylla (VG Weißenthurm) waren u.a. auch Kreisbeigeordneter Rudi Zenz, Altbürgermeister Georg Hollmann, Ortsbürgermeister Arno Schmitz (Bassenheim) sowie Henning Schröder von der WFG am Mittelrhein und Christof  Schumacher vom LBM dabei.Herzensanliegen für viele Amtsträger
Mit dem kleinen Schnitt wird nach insgesamt zehnmonatiger Bauzeit ein Projekt beendet, das für viele Amtsträger ein Herzensanliegen war. Ochtendungs Ortsbürgermeisterin Rita Hirsch, die dieses Jahr ihre kommunalpolitische Laufbahn beendet, freute sich ganz besonders, dass sie die Einweihung noch im Amt begleiten durfte; ihr ebenfalls anwesender Nachfolger Lothar Kalter wird erst Ende Juni vereidigt. Weißenthurms Alt-Bürgermeister Georg Hollmann schaffte das nicht mehr. Ehrensache, dass er trotzdem kam. In seiner Ansprache erinnerte er wie Bürgermeister Przybylla an 15 Jahre harte Arbeit von der ersten Idee bis zur Realisierung erinnerte und appellierte an die Stadt Koblenz, den Weg ans dortige Radwegenetz weiterzuführen: „Das ist Klimaschutz.“
Start von Ochtendung nach Bassenheim.Maifeld-Radweg um sechs Kilometer verlängert
Durch den neuen Abschnitt wird der Maifeld-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Mayen und Ochtendung bzw. Münstermaifeld auf ca. 40 Kilometer verlängert. Gleichzeitig ist (über Wirtschaftswege) eine Anbindung bis nach Koblenz entstanden, die vorerst aber nur Ortskundige nutzen können. Die Baukosten betrugen insgesamt ca. 2,5 Millionen Euro. Grunderwerb und Vergrämung der Echsen kommen noch dazu. Die Ortsgemeinde Ochtendung bekam von der WfG am Mittelrhein 125.000 Euro sowie vom Land 779.000 Euro Förderung, den Rest übernahm die VG Maifeld. Der VG Weißenthurm erstattet das Land 65 % der förderfähigen Kosten.
Am Bahnhof Ochtendung lud die Firma Jasto bei Musik der Rentnerband zu einer Stunde Freibier ein.Bürgermeister Mumm und Przybylla testeten die Trasse
Strahlende Gesichter begleiteten die Einweihungsfeier am Ochtendunger Bahnhof, an der neben den „offiziellen“ Gästen auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Nach dem Festakt am Ochtendunger Bahnhof probierten viele Radfans den deutlich breiteren Streckenabschnitt direkt aus. In Bassenheim gab es einen kleinen Imbiss. Am Ochtendunger Bahnhof wurde auf dem Gelände der Firma Jasto mit Musik der Rentnerband gefeiert. Ralf Stockschläder hatte zu einer Stunde Freibier eingeladen.

 
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