Nicht nur am Museumstag: Einblick ins Leben unserer Ahnen nehmen

Am 13. Mai ist internationaler Museumstag.

Am 13. Mai 2018 ist Internationaler Museumstag. Vielleicht nehmen Sie das zum Anlass für einen Besuch im Archäologischen Museum Maifeld und/oder dem Heimat- und Erlebnismuseum Münstermaifeld, die wie immer sonntags geöffnet sind. Außerdem laden die Stadtführer um 14 Uhr zu einem Gang durch die Münstermaifelder Altstadt ein. Es gibt in jedem Fall viel und auch Neues zu entdecken.

 

Schaukasten des Münstermaifelder Kinos.Ladenstraße der 50er Jahre nachgebaut
So präsentiert das Heimat- und Erlebnismuseum Münstermaifeld in der Propstei I jetzt noch eine (fast fertige) kleine Ladenstraße der 50er Jahre mit Original Schaufenstern und Türen. Wer entlang der „alten Geschäfte“ bummelt, fühlt sich zurückgesetzt ins Maifeld des Wirtschaftswunders. Überhaupt ist die Ausstellung zum Geheimtipp geworden für all jene, die wissen wollen, wie ihre Groß- und Urgroßeltern gelebt haben.

Der Frisör bot Schönheitswasser an.

Hier kann man eine Zeitreise ins (vor)vergangene Jahrhundert starten. Im Hauptgebäude in der Propstei I im Rosengarten sowie in vier Nebenstellen in der Obertor-, Born- und Severusstraße geben mehr als zwei Dutzend liebevoll ausgestattete Geschäfte und Betriebe mit weit über 20.000 Exponaten einen detailgetreuen Einblick in das Leben auf dem Maifeld vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts.


Der Besucher fühlt sich als Entdecker eines keltischen Grabes. Der Besucher „entdeckt“ die alten Gräber“
Schräg gegenüber in der Propstei II geht es noch viel weiter zurück in der Geschichte: Die Dauerausstellung „Reichtum. Macht. Seelenheil“ beleuchtet Gesellschaft, Leben und Handelsbeziehungen der Franken, die vor über 1300 Jahren hier zu Hause waren. Die Ausstellung im Gewölbekeller unter der Tourist-Information beeindruckt immer wieder aufs Neue, auch wenn man vermeintlich schon alles kennt. Auf dem Museums-„Laufsteg“ ist der Gast mittendrin in der Fundsituation auf dem benachbarten Stiftsplatz, wo Archäologen vor gut acht Jahren ein ebenso bedeutendes wie riesiges Gräberfeld aus der Kelten- und Frankenzeit freilegten.

 
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