Seniorenfürsorger versprechen: „Wir lassen keinen zurück“

Auch im Alter zu Hause bleiben.

„Wir lassen keinen zurück“, formulierte Bürgermeister Maximilian Mumm treffend den Kern des Projektes Seniorenfürsorger. In dem vom Landkreis Mayen-Koblenz initiierten Pilotprojekt, an dem die beiden Verbandsgemeinden Maifeld und Mendig teilnehmen, steht die Versorgung und das Kümmern um die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Vordergrund. Mit Gering, Kalt, Pillig, Rüber, Trimbs, Welling und Wierschem haben sieben Kommunen des Maifelds ihre Bereitschaft erklärt, an der zweijährigen Pilotphase teilzunehmen.

 

Auftaktveranstaltung des Modellprojekts Seniorenfürsorger mit Bürgermeister Maximilian Mumm (rechts), Lea Bales, Ortsbürgermeistern und Ehrenamtlern im Ratssaal in Polch.Zum Auftakt lud Bürgermeister Mumm die Ortsbürgermeister und Ehrenamtler der Seniorenarbeit der teilnehmenden Gemeinden in die Verwaltung nach Polch ein. Hier befindet sich auch die Koordinationsstelle der Seniorenfürsorger, betreut vom Maifelder Demografiebeauftragten Marc Battenfeld. Dieser erläuterte den Anwesenden die Ziele des Projektes: „Wir möchten unsere Seniorinnen und Senioren in allen Bereichen des täglichen Lebens unterstützen, damit sie so lange wie möglich im Wohnort verbleiben können“. Hierzu zählt Battenfeld unter anderem die Unterstützung im Bereich Mobilität, Teilhabe am Dorfleben, Unterstützung bei der Versorgung mit Lebensmitteln, Erhalt oder Verbesserung der Wohnqualität, hausärztliche Versorgung und Gesundheit sowie die Barrierefreiheit im Dorf. 
In einer Gruppenphase hatten die Teilnehmer der Auftaktveranstaltung die Aufgabe, den jeweils anderen Kommunen von den Seniorenaktivitäten in ihrem Ort zu berichten. Diese reichten von „Spieletreffs“ über „Bewegung in die Dörfer“, bis hin zu einem „Repair Café“ um nur einige der vielen kreativen Ideen zu nennen. Lea Bales, zuständige Mitarbeiterin der Kreisverwaltung für das Projekt Seniorenfürsorger, freute sich über die vielen unterschiedlichen Veranstaltungen: „Das ist eine breite Palette von Angeboten, da können die Maifelder Seniorinnen und Senioren sich freuen.“ Sie dankte den 26 anwesenden Ehrenamtlern für ihren Einsatz und gab sich optimistisch: „Ich bin mir sicher, dass das Projekt bei so vielen engagierten Menschen auf dem Maifeld erfolgreich wird“.

 
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