Seniorenfürsorger: Dank an die ehrenamtlichen „Kümmerer“ vor Ort

Seniorenfürsorger sind ehrenamtliche "Kümmerer" vor Ort.

Den Lebensabend zu Hause in der eigenen Wohnung verbringen, sich dabei aber nicht abkapseln, sondern Teil der Gemeinschaft bleiben. Das vom Landkreis Mayen-Koblenz initiierte Projekt Seniorenfürsorger soll ältere Menschen dabei unterstützen und der Vereinsamung im Alter entgegenwirken. In der Verbandsgemeinde Maifeld beteiligen sich immerhin acht Dörfer: In Gering, Welling, Wierschem, Kalt, Rüber, Pillig, Gappenach und Trimbs gibt es sie schon, die ehrenamtlichen „Kümmerer“, die in ihrem Ort die Senioren und ihre Bedürfnisse im Blick haben.

 

Treffen der ehrenamtlichen „Kümmerer“: Die Seniorenfürsorger und viele Ortsbürgermeister beim Erfahrungsaustausch im Ratssaal.Bei einem Treffen im Ratssaal der Verbandsgemeinde Maifeld, an dem auch viele Ortsbürgermeister sowie die Projektbegleiter Lea Bales (vom Kreis Mayen-Koblenz) und Marc Battenfeld (für die VG Maifeld) teilnahmen, stellten sie ihre Maßnahmen vor.


Kalt stellte von den 500 Euro eine Liegebank mit schöner Aussicht aufs Dorf auf.In Rüber gab es  von dem Zuschuss ein schönes Fest der Generationen. Dabei kam ein bunter Strauß verschiedener Maßnahmen zusammen. Von Kaffeenachmittagen über Ausflüge, Spieletreffs, niedrigschwellige sportliche Aktionen (Bewegung in die Dörfer bringen) bis zu Seniorenbänken und einem Einkaufsdienst war alles dabei.


Finanziert werden diese Aktionen durch einen 20.000 Euro-Zuschuss vom Landkreis für die Projektbeteiligung, den die Verbandsgemeinde an die betroffenen Gemeinden weitergab. Jede Kommune bekam 2017 und ´18 je 500 Euro Pauschale und konnte für Dinge, die den Senioren zugutekommen, noch einmal die gleiche Summe ausgeben. Dieses Jahr gibt’s für die Seniorenfürsorge keine Fördermittel vom Landkreis, aber Unterstützung für das Projekt Bewegung in die DöIn Gering wurden „große“ Spiele für die Senioren angeschafft.rfer.


„Wir freuen uns sehr, dass die Idee so gut aufgenommen wurde“, betont Marc Battenfeld. „Auch im Alter soll niemand zurückgelassen werden.“ Dabei sind die Seniorenfürsorger zu einer wichtigen Instanz geworden. Wer soll sich besser um die älteren Menschen im Dorf sorgen können, wer weiß besser wie es ihnen geht und ob Hilfe gebraucht wird als die Leute vor Ort? So funktioniert Dorfgemeinschaft.

 
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