Vertrag unterschrieben: Neue Paten kümmern sich um über fünf Kilometer Bachläufe

Vertragsunterzeichnung

Die Verbandsgemeinde Maifeld hat zwei neue Bachpaten. Marc und Beata Fuhrmann aus Wierschem unterschrieben jetzt zusammen mit Bürgermeister Maximilian Mumm den entsprechenden Vertrag. Die beiden wollen sich um insgesamt 5750 Meter von verschiedenen Bächen in Wierschem kümmern.

 

Bürgermeister Maximilian Mumm und die Eheleute Fuhrmann aus Wierschem unterschrieben jetzt im Beisein von Sachbearbeiterin Petra Hermes den Bachpatenschaftsvertrag für vier verschiedene Bachläufe.Neben dem Wierschemer Bach, den sie von ihrem Haus aus direkt im Blick haben, sind das der Käsbach (vom Quellbereich bis zur Einmündung in den Elzbach) ebenso wie der Kerner Bach und der Zufluss des Wallerbachs aus Wierschem. „Bei unseren täglichen Spaziergängen kommen wir an diesen Gewässern vorbei und verfolgen ihre Entwicklung“, berichtet das Ehepaar, das sich vor drei Jahren in Wierschem niedergelassen hat. In der Maifeldgemeinde renovierten sie in viel Eigenleistung ihr Haus, in dem sie zusammen mit den beiden Hunden Charly und Fritz leben. „Zur Familie“ gehören auch Ziegenbock Tuc, der die Spaziergänger oft begleitet, eine der drei Thüringer Waldziegen und momentan fünf Hühner. Als „ein kleines Stück Selbstversorger“ stellen die Fuhrmanns ihren eigenen Ziegenkäse her. Sie planen einen Dorfladen und richten eine Ferienwohnung ein.
„Unsere Liebe zur Natur hat uns veranlasst, uns als Bachpaten zu melden“, betont Marc Fuhrmann, der vor fünf Jahren von Freiburg zu seiner Frau aufs Maifeld zog. Beata lebte damals schon zehn Jahre im Schrumpftal.
„Wir wollen die Verbandsgemeinde mit unserem Vorortsein unterstützen und freuen uns auf Unterstützung von allen, denen die Natur wichtig ist“, sagen die Fuhrmanns. Mit dem Fischereisachverständigen Andreas Frey haben sie schon Wasserproben entnommen und dabei festgestellt: Die Wasserqualität am Wierschemer Bach ist erfreulich gut. Entsprechend siedelten sich viele Tiere, Pflanzen und Kleinstlebewesen an. So schwärmt Beata Fuhrmann von dem wunderschönen Biotop am Kerner Bach, wo sie u.a. seltene Libellen beobachtet hat: „Wir wollen das Bewusstsein für unsere Natur stärken.“

 
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