Von den kleinen Bachexperten können die Großen etwas lernen

Eine Torte extra zum Bachfest.

Dreieckskopfstrudelwürmer, Mützenschnecken und Bachflohkrebse – die meisten Erwachsenen dürften diese Spezies noch nie gesehen, viele noch nicht einmal von ihnen gehört haben. Für die Jungen und Mädchen der Kita Sonnenblume in Rüber sind die Winzlinge gute Bekannte. Schon im Vorfeld der Bachpatenschaft haben die jungen Naturschützer sie kennen und mögen gelernt. Bei einem Bachfest wurde jetzt der Patenschaftsvertrag für den renaturierten Zufluss des Polcher Bachs in der Gappenacher Straße in Rüber unterzeichnet.

 

Bürgermeister Mumm und Lydia Brück unterzeichnen den Bachpatenschaftsvertrag.Ein Pate übernimmt eine besondere Verantwortung. Darüber sind sich die jüngsten Bachpaten der Verbandsgemeinde Maifeld im Klaren. Ein knappes Jahr lang wurden sie im Rahmen der Aktion Blau-Plus des Umweltministeriums auf ihre Aufgabe vorbereitet. Kita-Leiterin Lydia Brück, Erzieherin Rebecca Siekmann und Susanne Hildebrandt vom Koblenzer Ingenieurbüro für Umweltbildung erarbeiteten mit ihnen den Lebensraum Gewässer und organisierten abschließend mit ihnen zusammen das Bachfest.

Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Mumm, Lydia Brück, Susanne Hildebrandt, Rebecca Siekmann und begeisterten Kindern.Dabei unterschrieben Bürgermeister Maximilian Mumm und Lydia Brück den offiziellen Bachpatenschaftsvertrag. Es gab es ein eigenes Bachlied, eine besonders gestaltete farbenprächtige Bachtorte und ein Spiel, bei dem die Kindermannschaft gegen die der Eltern antrat: Es galt, möglichst viele Tiere im Bach zu entdecken. Ganz klar, dass die Kleinen die Großen besiegten.
Weil die kleinen Umweltschützer sich zu richtigen Bachexperten entwickelt haben, bekamen sie noch entsprechende Urkunden mit nach Hause.

Aus Schilf wurden schöne Schiffe gebastelt.„Bei bestem Sommerwetter hatten wir ein wunderbares Fest mit ausgelassenen Kindern, guten Gesprächen, vielen nassen Füßen und vollgelaufenen Gummistiefeln“, freut sich Lydia Brück. Ebenso wie Ortsbürgermeisterin Karin Butter ist auch Bürgermeister Mumm besonders beeindruckt vom Wissen der Jungen und Mädchen: „Die Kleinen haben sich als richtige Fachleute gezeigt und uns allen etwas vorgemacht. Das ist Umweltbildung im besten Sinne.“

 
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