Aus der Geschichte von Kalt


In der Kalter Gemarkung gibt es eine Reihe von kartierten Fundstellen (u.a. im Distrikt „Sandwiese“), die von den Römern bis in die jüngere Eisenzeit (500 – 400 v. Chr.) zurückreichen. Als Prunkstück ist eine sehr gut erhaltene kerbschnittverzierte Kultrassel bekannt, die heute im Eifeler Landschaftsmuseum in Mayen besichtigt werden kann. Die früheren Grabstellen sind am besten aus Luftbildern im jungen Getreide am unterschiedlichen Bewuchs erkennbar. Auch die Römer haben aus der Zeit um 55 v.Chr. im Distrikt "Auf der Hell" Spuren hinterlassen und im Bereich des "Hahnenkammes" stand sogar ein römisches Landgut. In der "Wolfskaul" findet der geübte Beobachter noch heute Reste aus früherer Zeit.

Unter dem Namen „Calthe“ findet sich der erste urkundliche Nachweis im Jahre 1216.

Im Mittelalter waren verschiedene Klöster in Kalt begütert: St. Maximin, Trier; Florinsstift, Koblenz; das Deutschherrenhaus und das Kloster Maria Laach.

Die heutige St. Markus-Kirche ist die Erweiterung (1923) einer auf alten Fundamenten errichteten Kapelle von 1722.

 
 
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